6 Points* (Bericht 06/2012 - 800)*

09.02.2012, Duisburg (Djzäzz)

FLIEHENDE STÜRME
COCKTAILBAR STAMMHEIM

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Leerer Zettel und beschissene Fotos. Für einen Donnerstag doch gar keine schlechte Ausbeute. Schuld bin natürlich (Ausrufezeichen) nicht ich, sondern das organge Licht, welches von mir beim nächsten Besuch böse angeguckt wird. Vor allem am leeren Zettel ist das schuld. Licht Arschloch!

Mein guter Vorsatz für den neuen Tag: Nicht mehr so schnell trinken. Meine Fresse, ich muss da echt mal inne halten. Das ist am nächsten Morgen nicht zwingend feierlich. Doch genug zu mir. Reden/schreiben wir doch lieber über MEINEN Abend:

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mich tatsächlich nie mit den Fliehenden Stürmen befasst habe. Wenn das Thema auf Fliehende Stürme kam und kommt, dann bezog sich das im Regelfall auf die Gerüche in meiner Nähe. Haha, was für ein Brüller. Ich konnte irgendwie nie so richtig total gut und tralala was mit dieser düsteren Punkrock-Variante anfangen und brauchte zum depressiv sein auch nie musikalische Untermalung. Da Sabbi die aber ganz groß findet und ich Cocktailbar Stammheim, düsten wir vorbei an gesperrten Autobahnen einmal vom östlichen zum westlichen Ruhrgebietsrand. Und dat sollte sich lohnen.

Cocktailbar Stammheim: Super! Fliehende Stürme: Fand ich sogar auch richtig gut und bei weitem nicht so düster, wie angenommen. Bericht Ende. Wenn da nicht noch folgender Tipp für unsere Billigflieger-Kurzurlaub-Fetischisten wäre: "Get on this. Liverpool March 16th. It's a totally naked gig, if you show up in clothes you will be turned away at the door and possibly beaten up." Diese Ankündigung stammt von unseren englischen Freunden THE DEAD CLASS und ich bin gespannt, ob der Westfale hinterher zu berichten weiß, ob das alles so durchgezogen wurde. Ich muss jetzt schon grinsen, wenn ich mir vorstelle, wie in einem Haufen nackter Menschen der Westfale mit Hose auf der Bühne steht und dem Publikum seinen verhüllten Arsch entgegenstreckt. Das dürfte dann den Charme von sowas hier haben. Hach ja, die Tommies haben irgendwie schon ´n geilen Humor.

Djäzz voll, Maks voll, dann kann´s ja nach Hause gehen. 40 Minuten lang gemeinsam über die A40 zu Supernichts mitgröhlen. Das ist halt UNSERE Romantik. Gute Nacht.


Disclaimer oder sowas: Sollte sich irgendjemand auf den Schlips getreten fühlen, so ist persönliches Nachfragen die beste Option. Die Berichte sind häufig von solch famosen Stilblüten wie Ironie, Zynismus, Satire, Übertreibungen usw. geprägt, so dass diverse Äußerungen möglicherweise in einen falschen Hals gelangen könnten. Wer es immer noch nicht verstanden hat und viel zu viel Zeit hat, empfehle ich diese Zeilen.


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 *) Die da ganz oben inne Ecke vergebenen Points beziehen sich ausschließlich auf die subjektive Qualität meines persönlichen Wohlbefindens an diesem Abend und haben somit nur sehr, sehr und vor allem sehr bedingt etwas mit den Bands selber zu tun. Die Zahl dient mir dazu, um mit nur einem Blick zu erkennen, ob es sich für mich im Alter lohnt, mich irgendwann mal an diesen Abend zurück zu erinnern. Der Rest ist ebenfalls für die Statistik: Das war Konzertbericht Nr. XX in 2012 (1.Zahl/2012) und in diesem Onlinzine der insgesamt XXX. Bericht (2. Zahl).


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