8 Points* (Bericht 08/2012 - 802)*

Yeahy, der FC St. Pauli spielt beim MSV Duisburg und ENDLICH habe ich mal eine Stehplatzkarte ergattern können. Was liegt also näher, als an diesem Tag nach Hamburg zu fahren. Ich glaub mit Fußball und mir wird das in diesem Jahr nix mehr.

17.02.2012, Hafenklang (Hamburg)

FRAU POTZ
LOVE A
PACK OF WOLVES

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Wow. Das sollte eigentlich schon ausreichen, da jedes Wort mehr die Eindrücke eh nicht wiederspiegeln kann. Selbst das "wow" nicht. Emotional war der Abend aus persönlicher Sicht eh nicht zu toppen. Musikalisch ebenfalls nur schwer. Das Konzert war längst ausverkauft, wurde dann aber von oben nach unten - da wo bisken größer ist - verlegt. Also einen Tag vorher schnell Karten bestellt und via UPS Express zu unserem Vertriebspartner BROKEN SILENCE nach Hamburg liefern lassen, die netterweise die Karten in Empfang nahmen. So kamen wir endlich auch mal in den Genuss die Kollegas und Kollegasinnen zu besuchen und - soweit noch nicht geschehen - persönlich kennen zu lernen. Schön da. Da will ich auch arbeiten.

Von Pack Of Wolves bekamen wir noch recht wenig mit, während LOVE A., die ich ja eh schon unverschämt abfeiere, hier den für mich besten Auftritt, den ich bisher von ihnen gesehen habe, hingelegt haben. Ob´s mit dem subjektiven "ist nicht umme Ecke, sondern Hamburg"-Ding zusammenhängt: Keine Ahnung. Auch Newcomer-Everybody´s-Darling FRAU POTZ legten eine grandiose Show aufs Parkett. Auffällig, dass hier irgendwie alle so aussehen wie in dem Video. Und jung. Meine Fresse, sind die alle jung. Oder werde ich tatsächlich doch noch alt? Notiz: Kommentarfunktion abschalten.

Große Augen, die nicht von der allgemeinen Freude herrührten, machte ich nur, als ich einen Blick auf den Merchstand warf. CD / LP jeweils 14 Euro. Selbst wenn ich ich-weiß-nicht-wieviel Geld versaufe, Sprit, Campingplatz, Eintritt, was-auch-immer "gerne" latze und das Wochenende eh nicht billig werden konnte - da werd ich dann doch zum Prinzipienreiter und verzichte dankend auf das neue Stück Vinyl.

Das sollte die Stimmung natürlich nicht trüben. Und so tranken wir und tranken und tranken, bis ich heute Morgen nicht gerade mit dem fittesten Körper aufwachte. Zwar waren wir tatsächlich schon gegen 1.45 Uhr im Schlafgefährt (was für Hamburger Verhältnisse nicht wirklich spät ist) und normalerweise ist für mich dann so gegen 8 Uhr die Nacht beendet, doch aufgrund des Zustandes schaffte ich es tatsächlich bis 13.15 Uhr komatiös im Bett zu bleiben. Das ist Weltrekord. Aber sowas von. Und jetzt freu ich mich auf die grandiosen BAZOOKA ZIRKUS im Störte. Und das ohne das leidige Vorspiel bei Ruhrpott-Konzerten, sprich der Frage, was da denn heute für Bundesligaspiele über die Bühne gehen, die die Zugfahrfreude doch immer wieder merklich trüben. Ich guck trotzdem mal, was mir da so "entgeht", haha.... hoppla..... HSV gegen Bremen. Und unser Campingplatz ist direkt in Stellingen, unsere S-Bahn-Haltestelle genau die, wo auch die Stadionbesucher aussteigen und dann gleich auch wieder einsteigen. Hurra!

Ente.


Disclaimer oder sowas: Sollte sich irgendjemand auf den Schlips getreten fühlen, so ist persönliches Nachfragen die beste Option. Die Berichte sind häufig von solch famosen Stilblüten wie Ironie, Zynismus, Satire, Übertreibungen usw. geprägt, so dass diverse Äußerungen möglicherweise in einen falschen Hals gelangen könnten. Wer es immer noch nicht verstanden hat und viel zu viel Zeit hat, empfehle ich diese Zeilen.


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 *) Die da ganz oben inne Ecke vergebenen Points beziehen sich ausschließlich auf die subjektive Qualität meines persönlichen Wohlbefindens an diesem Abend und haben somit nur sehr, sehr und vor allem sehr bedingt etwas mit den Bands selber zu tun. Die Zahl dient mir dazu, um mit nur einem Blick zu erkennen, ob es sich für mich im Alter lohnt, mich irgendwann mal an diesen Abend zurück zu erinnern. Der Rest ist ebenfalls für die Statistik: Das war Konzertbericht Nr. XX in 2012 (1.Zahl/2012) und in diesem Onlinzine der insgesamt XXX. Bericht (2. Zahl).