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        <title>RILBFHPA</title>
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        <lastBuildDate>Sun, 19 May 2013 18:20:03 GMT</lastBuildDate>
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            <title>09.02.13: Ivan Ivanovich &amp;amp; The Kreml Krauts im Panic Room, Essen</title>
            <link>http://www.rilrec.de/neu/en/component/content/article/42-buf13k/736-130209</link>
            <description><![CDATA[<p style="text-align: right;"><span style="font-size: 8pt;"><a href="http://www.rilrec.de/neu/#points">&nbsp;(7 - 9/2013 - 891)</a><a href="http://www.rilrec.de/neu/#points">*</a></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="font-size: 10pt;">09.02.2013 - Panic Room, Essen<br /></span></em></strong></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="font-size: 10pt;"></span></em></strong></span><span style="font-size: 12pt;"><strong>IVAN IVANOWICH &amp; THE KREML KRAUTS (DE)<br /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>POST-LIVE-TICKER, Prost:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Samstag, 09.02.13</strong>, 19:51 Uhr: Die Qual der Wahl befindet sich auf einer Strecke von 5,2 Kilometern. Östlich liegt dort die Freak Show, in der heute Duncan Reid (The Boys) mit seiner neuen Kombo (The Bigheads) und dazu The Blackmailers auftreten. Meinem objektiven Musikgeschmack schuldend müsste ich eigentlich heute dahin dackeln. Denn am nordwestlichen Zipfel der gequälten Wahlstrecke tritt eine Kombo auf, von der ich vom Namen her eine musikalische Darbietung erwarte, mit der ich längst abgeschlossen habe: Kirmesmusik mit Ska, Polka und ganz viel lustigem Tralala. Brauche ich eigentlich nicht wirklich. Trotzdem gibt es am Ende zu viele Gründe, die mich zur Kurzreise gen Innenstadt bewegen: Die Entfernung, die Tatsache, dass die Band von vielen abgefeiert wird und letztendlich auch, dass ich ziemlich lange schon nicht mehr dort war. Zudem ist der Eintritt heute frei und man kann eine kleine Büdchentour damit verbinden. Ab Haustür 4 km auffen Punkt. OK, dann also los.</p>
<p style="text-align: justify;">19:52 Uhr: Ich knalle bei dem Versuch die Wohnung zu verlassen mit der Hirse vollstwuchtig gegen den Türrahmen. So klein sind die Raumdurchgänge hier eigentlich nicht und so selten bin ich in meinem dekanten Zweitwohnsitz ja nun auch nicht, dass mir sowas passieren muss. Ich denk nicht weiter drüber nach.</p>
<p style="text-align: justify;">20:01 Uhr: Ankunft Ecke Stammbüdchen. Nach nur kurzem Fußgedöns bereits Büdschen Nummer 3, wobei die ersten beiden um diese Zeit bereits geschlossen haben. Hier ist die Bierauswahl riesig und das genießt auch das volltrunkene Stammvolk, was sich hier täglich ab 6 Uhr Morgens ordentlich die Kante gibt. So um die zehn Leute wimmeln sich meistens im Inneren dieser begehbaren Trinkhalle, die ihren Namen mehr als verdient. Heute sind es fast doppelt so viele Trinkfreudige. Als ich mit meinem Marschjepäck die gut beheizte Stube wieder verlasse, treten mit mir etwa acht Menschen mit zusammen etwa 20 Promille vor die Tür, stellen sich auf den Bürgersteig und gröhlen den vorbeirauschenden Autos RWE-"Schlachtgesänge" entgegen. Angesichts des Karnevals vermutlich verkleidete Schalke-Fans, denn das Spiel der lokalen rot-weißen ist bereits vor einigen Tagen abgesagt worden.</p>
<p style="text-align: justify;">20:09 Uhr: Treffpunkt Stadtteilbahnhof, wo der Rest der Büdchenbande hinzudingst. Auf unseren noch verbleibenen 3,2 Kilometern erwarten uns eine geschlossene und sieben geöffnete Trinkhallen. Hier legt man noch Wert auf Kultur.</p>
<p style="text-align: justify;">21:07 Uhr: Ankunft Freak Show. Wir trinken noch genüsslich unser Proviant leer, bevor wir uns ins Innere stürzen. Ach ja, zum Gegenteil von innen: Wir versuchen uns zu erinnern. Gestern verweilte ich ja im Sonic Ballroom. Vorgestern spielten dort Knochenfabrik mit Robinson Krause. Letztgenannte nächtigten auch dort und als sie des nächsten Morgens wache wurden, überlegten sie sich, wie sie diesen schönen arschkalten Winterkarnevalssamstagmorgen gebührend dingsen könnten. Also entschlossen sie sich einen Stromgenerator zu organisieren um in der Kölner City ein paar liebliche Guerilla-Konzerte zu geben. Herausragend dabei sicher ihr Auftritt vor dem Saturn oder Media Markt, welchen sie angesichts der Minusgrade mal eben völlig nackt abhielten. Das vorbeiziehende potentielle Publikum war davon so begeistert, dass tatsächlich ein paar von ihnen solidarisch mit blank zogen. Düsseldorf alaf!</p>
<p style="text-align: justify;">21:55 Uhr: Seit ´ner viddel Stunde stehen die echten und falschen Russen auf der Bühne und meine schlimmsten Befürchtungen haben sich in Luft aufgelöst. Das hat Charme. Das hebt sich von der lustig lustig tralala-Schiene deutlich positiv ab. Nachdem der kalte Krieg anfang des Jahres für beendet erklärt wurde, ist das sowas wie die russischen Pogues nur ganz anders. Der Sänger, seines Zeichens einer der beiden "Echten", mit bärig tiefen Ansagen und Dialekt, so wie der gemeine Kraut sich den Russen nun mal vorstellt. Ich habe tatsächlich noch nie was von dieser Kombo gehört, doch wie Panic Room Macher Frank mir versichert, sind die Jungs bereits zum dritten Mal in diesen Räumlichkeiten und die platzen aus allen Nähten. Der nahezu komplette panische Raum geht ab wie Schmitz´s Katze. Heller Wahnsinn´s fette Beute.</p>
<p style="text-align: justify;">22:12 Uhr: Die Jungs liefern eine grandiose Show ab. Jetzt gibt es erstmal ´ne Runde Wodka und Gürkchen für das tanzwütige Volk. Neben mir steht Tüddel, die bereits einen Promillegehalt jenseits von gut und böse hat und mit größtem Respekt stelle ich fest, dass sie auch die Wodkarunde ohne umzukippen übersteht. Reden und stehen klappt zwar nicht mehr so gut, aber das hält sie nicht davon ab sich weiter in Richtung Besinnungslosigkeit zu trinken. Ich ziehe meinen nicht vorhandenen Hut.</p>
<p style="text-align: justify;">23:11 Uhr: Ich entscheide mich spontan Pommes zu holen. Für die Neulinge unter den Lesenden kläre ich alle drei Jahre dieses Synonym auf und heute ist es wieder so weit: "Pommes holen" heisst soviel wie, sich aus selber unerklärlichen Gründen auf einmal dazu zu entscheiden, sich zu verpissen. Natürlich ohne sich von irgendwem zu verabschieden. Das gehört dazu. Ursprünglich entstand diese Redewendung bei einem tatsächlich von Hunger geplagten Gang zu einer Pommesbude vor ca. 23 Jahren, dem jedoch nicht die Rückkehr zur Lokalität folgte, sondern der Entschluss nach dem Konsum des Mahles direkt nach Hause zu stolpern. Im Laufe der Jahre hat sich diese Prozedur weiterentwickelt, so dass ein heutiges "Pommes holen" nichts mehr mit Nahrungsaufnahme zu tun hat und bei etwa 2/3 aller meiner Konzertbesuche festes Ritual geworden ist.</p>
<p style="text-align: justify;">23:33 Uhr: Einskommasieben Kilometer später stehe ich an der Halstelle, an der gleich der erste Nachtexpress einlaufen dürfte. Reingesprungen, später wieder rausgesprungen, tralala und hopsassa. Gute Nacht!</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license"><span style="font-size: 8pt;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Disclaimer oder sowas</span>:</strong> <strong>Sollte sich irgendjemand auf den Schlips getreten fühlen, so ist persönliches Nachfragen die beste Option. Die Berichte sind häufig von solch famosen Stilblüten wie Ironie, Zynismus, Satire, Übertreibungen usw. geprägt, so dass diverse Äußerungen möglicherweise in einen falschen Hals gelangen könnten. Wer es immer noch nicht verstanden hat und viel zu viel Zeit hat, empfehle ich </strong></span></a><strong><a href="http://www.rilrec.de/neu/buf/2010/191-2010403#kurve" target="_blank">diese Zeilen</a>.</strong></p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license">
<p><span style="font-size: 10pt;"><strong>{yoogallery src=[/images/stories/2009/2013_02_09_ivano]_sw width=[100]}<br /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 8pt;"><span style="background-color: #ffff00;"><strong><span style="font-size: 10pt;">Fotos runterladen</span>:</strong></span><a href="http://www.rilrec.de/neu/../fotodownloads/130209.zip" target="_blank">HIER</a> könnt Ihr alle Fotos runterladen. Ihr könnt die Fotos gerne weiterverwenden, solange Ihr das Wasserzeichen drauf lasst und uns kurz ´ne Info schickt. Kommerzielle Nutzung kommt allerdings nicht in die Tüte und ist hiermit ausdrücklich untersagt! Außerdem behalten wir uns vor, in Einzelfällen die Nutzung zu untersagen. Wer sich hier wiedererkennt, das aber große Scheiße findet, schickt uns kurz ´ne&nbsp; Mail zwecks Unkenntlichmachung.</span></p>
<p><span style="font-size: 8pt;"><span style="background-color: #ffff00;"><strong><span style="font-size: 10pt;">Download all photos</span>: </strong></span>Click <a href="http://www.rilrec.de/neu/../fotodownloads/130209.zip" target="_blank">HERE</a> to download all pics. If you want to use some pics, please don´t erase the RILREC-watermark and please send us a short information. You may not use this work for commercial purposes. For more information read <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/" target="_blank">THIS</a>. </span></p>
<div style="text-align: justify;"><hr />
<p>&nbsp;<span style="font-size: 8pt;"><span style="color: #ff0000;">*)</span> <span style="font-size: 8pt;">Die da ganz oben inne Ecke vergebenen Points (1.Zahl) beziehen sich ausschließlich auf die subjektive Qualität meines persönlichen Wohlbefindens an diesem Abend und haben somit nur sehr, sehr und vor allem sehr bedingt etwas mit den Bands selber zu tun. Die Zahl dient mir dazu, um mit nur einem Blick zu erkennen, ob es sich für mich im Alter lohnt, mich irgendwann mal an diesen Abend zurück zu erinnern.</span> Der Rest ist ebenfalls für die Statistik: Das war Konzertbericht Nr. XX in 2012 (2.Zahl/2012) und in diesem Onlinzine der insgesamt XXX. Bericht (3. Zahl).</span></p>
<hr /></div>]]></description>
            <pubDate>Sun, 10 Feb 2013 09:09:45 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>08.02.13: Casanovas Schwule Seite + Nonstop Stereo im Sonic Ballroom, Köln</title>
            <link>http://www.rilrec.de/neu/en/component/content/article/42-buf13k/734-130208</link>
            <description><![CDATA[<p style="text-align: right;"><span style="font-size: 8pt;"><a href="http://www.rilrec.de/neu/#points">&nbsp;(8 - 8/2013 - 890)</a><a href="http://www.rilrec.de/neu/#points">*</a></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="font-size: 10pt;">08.02.2013 - Sonic Ballroom, Köln<br /></span></em></strong></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="font-size: 10pt;"></span></em></strong></span><span style="font-size: 12pt;"><strong>CASANOVAS SCHWULE SEITE (DE)<br />NONSTOP STEREO (DE)<br /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>POST-LIVE-TICKER, Prost:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Freitag, 08.02.13</strong>, 16:23 Uhr: Olé! Obligatorischer Ablauf wie folgt: Losfahren, in den Stau stellen, lecker veganes Restaurante aufsuchen, zum Ballroom fahren, vermutlich viel zu früh ankommen, Runde um den Block laufen und Bier vom Büdchen holen, noch ´ne Runde um den Block laufen und Bier vom Büdchen holen, um fünf vor acht an der Tür kratzen, um acht endlich rein dürfen, Bierchen trinken.</p>
<p style="text-align: justify;">18:48 Uhr: Wir sind pappsatt, obwohl es ausnahmsweise mal echt Scheiße geschmeckt hat. Nächstes Mal dann wieder ins grandiose Well Being.</p>
<p style="text-align: justify;">19:12 Uhr: Ankunft Sonic Ballroom, es schneit, es ist nass, alles doof. Also keine obligatorische Runde. Dank Labelband-am-Stoort können wir uns ruhigen Gewissens schon mal rein gesellen, wichtige Gespräche führen und die Wand anstarren.</p>
<p style="text-align: justify;">20:00 Uhr: Einlass. Draußen stehen bereits etliche Personalitäten mit ohne Karte, die noch Hände ringend suchen. Der Gig ist seit Jahren ausverkauft.</p>
<p style="text-align: justify;">20:12 Uhr: Pogoradio-Rüdi ist übrigens wie einige andere erwartete Gesichter und Körper nicht vor Ort. Was "die anderen" angeht könnte das daran liegen, dass gestern bereits Knochenfabrik an gleicher Stelle aufgespielt haben. Keine Ahnung, wie Claus sowas macht. Was Rüdi angeht, hat dieser sich folgendes überlegt und auch durchgezogen: Mit der Mitfahrzentrale nach Berlin-Kreuzberg um dort ins Hallenbad zu gehen, hinterher bei nem Kumpel auf der Couch Chips fressend Videos gucken und ´n Tag später wieder zurück nach Köln fahren. Ich finde das hat ´nen Karnevalsorden verdient.</p>
<p style="text-align: justify;">21:50 Uhr: Nonstop Stereo geben seit 20 Minuten ordentlich Stoff und der Raum ist bereits proppenvoll. Gröhl, gröhl, yeah, yeah! Wundervoll.</p>
<p style="text-align: justify;">22:14 Uhr: Ende im Gelände. Grandioser Auftritt. Publikum ist voll zufrieden. Applaus, Applaus.</p>
<p style="text-align: justify;">23:01 Uhr: Jeder, aber wirklich Jeder im Publikum ist Textsicherer als Claus. Musikalische Disharmonien bemerke ich nicht, da a) Dingers inne Ohren, b) ich eh nur mein eigenes Gegröhle höre - und da kann von Disharmoniumitäten keine Rede sein und c) ich von sowat eh keine Ahnung habe.</p>
<p style="text-align: justify;">23:12 Uhr: Das Volk geht erwartungsgemäß ab wie Schmitz´s Katze. Wunderbar. Noch ´n Bierchen, tralala, schubidubidu.</p>
<p style="text-align: justify;">23:22 Uhr: Während die Band noch spielt und Claus versucht zusammenhängende Sätze in Gesangslinien zu bringen, meldet Sabbi Kreislaufprobleme an. Nüchternheit gepaart mit passivem Rauchen und Erkältungsanleihgedingse ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Ich muss zugeben, dass es mir - trotz Unnüchternheit - fast ähnlich geht. Wir drängeln uns nach draußen, nehmen ein paar kräftige O2-Züge und kommen zu dem Entschluss, dass es trotz laufender Veranstaltung keinen Sinn macht, nochmal reinzugehen, weil dann eh der Schlag mittem Hammer kommt. Also ins Auto gesetzt und ab ins Ungewisse.</p>
<p style="text-align: justify;">23:55 Uhr: Ich hab sowas echt noch nie erlebt. Auf ein Mal sieht man nur noch Weiß. Ein unglaublicher Schneesturm, man sieht nix mehr. Als wenn die Welt aus einer weißen Wand besteht. Selbst mit Tempo 30 scheint es mir, als wenn der Tod unausweichlich sei. Wir sind völlig ahnungslos auf welcher Spur wir uns befinden und hoffen, dass nicht sowas wie ´ne Kurve kommt. Mal eben rechts ranfahren ist ein Ding der Unmöglichkeit, da überhaupt nicht auszumachen ist, wo hier überhaupt sowas wie ein Fahrbandrand oder eine Leitplanke ist. Man kann nur langsam weiter fahren und hoffen, dass weder irgendwo ein Hindernis auftaucht, noch dass jemand von hinten mit drei km/h mehr angerauscht kommt. Fuck ey.</p>
<p style="text-align: justify;">0:44 Uhr: Der Schneesturm ist verschwunden und wir sind verdammt froh, zu Hause angekommen zu sein. Quintessenz: Fantastischer Abend mit großartigen Bands und tralala. Kölle helau!</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license"><span style="font-size: 8pt;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Disclaimer oder sowas</span>:</strong> <strong>Sollte sich irgendjemand auf den Schlips getreten fühlen, so ist persönliches Nachfragen die beste Option. Die Berichte sind häufig von solch famosen Stilblüten wie Ironie, Zynismus, Satire, Übertreibungen usw. geprägt, so dass diverse Äußerungen möglicherweise in einen falschen Hals gelangen könnten. Wer es immer noch nicht verstanden hat und viel zu viel Zeit hat, empfehle ich </strong></span></a><strong><a href="http://www.rilrec.de/neu/buf/2010/191-2010403#kurve" target="_blank">diese Zeilen</a>.</strong></p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license">
<p><span style="font-size: 10pt;"><strong>{yoogallery src=[/images/stories/2009/2013_02_08_cssns]_sw width=[100]}<br /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 8pt;"><span style="background-color: #ffff00;"><strong><span style="font-size: 10pt;">Fotos runterladen</span>:</strong></span><a href="http://www.rilrec.de/neu/../fotodownloads/130208.zip" target="_blank">HIER</a> könnt Ihr alle Fotos runterladen. Ihr könnt die Fotos gerne weiterverwenden, solange Ihr das Wasserzeichen drauf lasst und uns kurz ´ne Info schickt. Kommerzielle Nutzung kommt allerdings nicht in die Tüte und ist hiermit ausdrücklich untersagt! Außerdem behalten wir uns vor, in Einzelfällen die Nutzung zu untersagen. Wer sich hier wiedererkennt, das aber große Scheiße findet, schickt uns kurz ´ne&nbsp; Mail zwecks Unkenntlichmachung.</span></p>
<p><span style="font-size: 8pt;"><span style="background-color: #ffff00;"><strong><span style="font-size: 10pt;">Download all photos</span>: </strong></span>Click <a href="http://www.rilrec.de/neu/../fotodownloads/130208.zip" target="_blank">HERE</a> to download all pics. If you want to use some pics, please don´t erase the RILREC-watermark and please send us a short information. You may not use this work for commercial purposes. For more information read <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/" target="_blank">THIS</a>. </span></p>
<div style="text-align: justify;"><hr />
<p>&nbsp;<span style="font-size: 8pt;"><span style="color: #ff0000;">*)</span> <span style="font-size: 8pt;">Die da ganz oben inne Ecke vergebenen Points (1.Zahl) beziehen sich ausschließlich auf die subjektive Qualität meines persönlichen Wohlbefindens an diesem Abend und haben somit nur sehr, sehr und vor allem sehr bedingt etwas mit den Bands selber zu tun. Die Zahl dient mir dazu, um mit nur einem Blick zu erkennen, ob es sich für mich im Alter lohnt, mich irgendwann mal an diesen Abend zurück zu erinnern.</span> Der Rest ist ebenfalls für die Statistik: Das war Konzertbericht Nr. XX in 2012 (2.Zahl/2012) und in diesem Onlinzine der insgesamt XXX. Bericht (3. Zahl).</span></p>
<hr /></div>]]></description>
            <pubDate>Sat, 09 Feb 2013 10:10:55 GMT</pubDate>
            <guid isPermaLink="false">http://www.rilrec.de/neu/en/component/content/article/42-buf13k/734-130208</guid>
        </item>
        <item>
            <title>07.02.2013: The Ten O Sevens + Not The Ones im Wageni, Bochum</title>
            <link>http://www.rilrec.de/neu/en/component/content/article/42-buf13k/733-130207</link>
            <description><![CDATA[<p style="text-align: right;"><span style="font-size: 8pt;"><a href="http://www.rilrec.de/neu/#points">&nbsp;(7 - 7/2013 - 889)</a><a href="http://www.rilrec.de/neu/#points">*</a></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="font-size: 10pt;">07.02.2013 - Wageni, Bochum<br /></span></em></strong></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="font-size: 10pt;"></span></em></strong></span><span style="font-size: 12pt;"><strong>THE TEN O SEVENS (UK)<br />NOT THE ONES (DE)<br /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>POST-LIVE-TICKER, Prost:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Donnertag, 07.02.13</strong>, 10:10 Uhr: Feierabend, Wochenende, hell yeah! Wie fast immer zu diesem freudigen Anlass schalte ich das Autoradio auf WDR 5. Thema heute: MigrantInnen in erster Generation in Köln zur Karnevalszeit. Da läuft es einem aus Mitleid kalt den Rücken runter. Aus Brasilien, Iran, Ghana, Italien, überall. Was die Damen und Herren da mit teilweise nur einem Ein-Satz-Statement zusammenfassen, trifft den Nagel besser als es so manche wissenschaftliche Studie könnte. Leider schaffe ich es bis heute nicht, dem Schriftbild eine Betonung zuzufügen, denn die müsse man zur vollständigen Begeisterung eigentlich mit darstellen. Viele der Befragten erfreuen sich an Karneval, andere freuen sich erst dann, wenn´s wieder vorbei ist. Der Grundtenor beider Seiten war eigentlich: "Viele Deutsche ganze Jahr sooo ernst. Und auf eine Mal: Alle total lustig." Meine Lieblingsstimme jedoch kommt aus Ghana: "Ist für Deutsche wie Urlaub von Ordnung, näh?!" Absolut!</p>
<p style="text-align: justify;">19:14 Uhr: Stilsicher gekleidet begebe ich mich hinaus in die dunkle Nacht. Nicht zum ersten Mal habe ich den Eindruck, dass es hier, in der Stadt meines Wahlwohnsitzes, noch dunkler ist, als eh schon.</p>
<p style="text-align: justify;">20:20 Uhr: Mittlerweile haben mich meine Füße über die internen Grenzen des Ruhrgebiets in den Bochumer Stadtteil L.A. (Langendreer) getragen. Damit die Zeit alleine nicht so lang wird, versinke ich in Selbstgesprächgedanken. Während dieser Beschäftigung stellt sich mir plötzlich die Frage, was "Running Gag" auf englisch heißt und ich komme zu dem Entschluss, dass es übersetzt "Running Joke" heißen müsste. Bevor ich merke, dass das irgendwie totaler Quatsch ist.</p>
<p style="text-align: justify;">20:35 Uhr: Nach 6,9 Kilometer Fußweg strecke ich den Hals empor und schlage am Wageni an. Prost!</p>
<p style="text-align: justify;">21:31 Uhr: Bevor es losgeht, betritt Somali als Vorstandsmitglied des Vereines, der das Wageni betreibt, die Bretter hinter den neuen Monitorboxen und ergreift das Wort. Was folgt ist eine kurze überfällige Rede, die mir verdammt noch mal aus der Seele spricht, nachdem sich in den letzten Monaten immer mal wieder ein paar deutlich zu ignorante Leute hier hin verirrten. Applaus und Solidarität!</p>
<p style="text-align: justify;">22:10 Uhr: Not The Ones aus Berlin sind durch und haben einmal mehr einen großartigen Eindruck bei mir hinterlassen. Ein überaus sympathisches Trio mit nettem 77er-Punkrock. Sehr schön, mir gefällt das.</p>
<p style="text-align: justify;">23:07 Uhr: Und die Londoner haben da echt nochmal ordentlich einen drauf gesetzt. Die jungen Menschen (Jahrgang 1992 und so) mit den großen Instrumenten haben Begeisterung entfacht und erinnern mich doch in ihrem Ganzen ein klein wenig bis etwas mehr an die Modern Pets. Fein gemacht. Jetzt aber ab zum Bus, weil Morgen is ja auch noch ein anstrengender Tag.</p>
<p style="text-align: justify;">23:14 Uhr: Und der kommt pünktlich. Sowohl der Bus, als auch - da greife ich mal vorweg - der Tag. Da ich ja in Sachen Teutsche Bahn und ihre untergeordneten Zubringergesellschaften ein großes Talent in Sachen "in die Scheiße greifen" habe, bin ich über die Busfahrerin heute hocherfreut. Während in Duisburg eine Kundin der Verkehrsbetriebe aus einer U-Bahn geworfen wird, weil sie dort mit einem leeren (!) Kaffeebecher saß, hat die Dame am Steuer unseres Nahverkehrsfahrzeuges nicht mal ein Problem damit, wenn man beim einsteigen und Fahrkarte vorzeigen einen kräftigen Schluck aus der fast noch vollen Kanne nimmt. Es kommt noch besser: Irgendwie kriegt sie mit, dass wir uns darüber unterhalten, dass wir an Haltestelle XY nochmal umsteigen müssen. Als das nicht geschieht, wartet sie und wartet, bevor sie mitteilt: "Ey, Du wolltest doch Marienhospital umsteigen. Da sind wa jetzt." Hut ab!</p>
<p style="text-align: justify;">23:42 Uhr: Mit englischer 7''-Split und Berliner Demo-CD im Arm schließe ich sowas wie glücklich und zufrieden die Wohnungstür auf und freue mich, dass es nichts gibt, worüber ich mich gerade ärgern muss. Ich bin ja so leicht zufrieden zu stellen. Gute Nacht!</p>
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<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license"><span style="font-size: 8pt;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Disclaimer oder sowas</span>:</strong> <strong>Sollte sich irgendjemand auf den Schlips getreten fühlen, so ist persönliches Nachfragen die beste Option. Die Berichte sind häufig von solch famosen Stilblüten wie Ironie, Zynismus, Satire, Übertreibungen usw. geprägt, so dass diverse Äußerungen möglicherweise in einen falschen Hals gelangen könnten. Wer es immer noch nicht verstanden hat und viel zu viel Zeit hat, empfehle ich </strong></span></a><strong><a href="http://www.rilrec.de/neu/buf/2010/191-2010403#kurve" target="_blank">diese Zeilen</a>.</strong></p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license">
<p><span style="font-size: 10pt;"><strong>{yoogallery src=[/images/stories/2009/2013_02_07_nto]_sw width=[100]}<br /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 8pt;"><span style="background-color: #ffff00;"><strong><span style="font-size: 10pt;">Fotos runterladen</span>:</strong></span><a href="http://www.rilrec.de/neu/../fotodownloads/130207.zip" target="_blank">HIER</a> könnt Ihr alle Fotos runterladen. Ihr könnt die Fotos gerne weiterverwenden, solange Ihr das Wasserzeichen drauf lasst und uns kurz ´ne Info schickt. Kommerzielle Nutzung kommt allerdings nicht in die Tüte und ist hiermit ausdrücklich untersagt! Außerdem behalten wir uns vor, in Einzelfällen die Nutzung zu untersagen. Wer sich hier wiedererkennt, das aber große Scheiße findet, schickt uns kurz ´ne&nbsp; Mail zwecks Unkenntlichmachung.</span></p>
<p><span style="font-size: 8pt;"><span style="background-color: #ffff00;"><strong><span style="font-size: 10pt;">Download all photos</span>: </strong></span>Click <a href="http://www.rilrec.de/neu/../fotodownloads/130207.zip" target="_blank">HERE</a> to download all pics. If you want to use some pics, please don´t erase the RILREC-watermark and please send us a short information. You may not use this work for commercial purposes. For more information read <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/" target="_blank">THIS</a>. </span></p>
<div style="text-align: justify;"><hr />
<p>&nbsp;<span style="font-size: 8pt;"><span style="color: #ff0000;">*)</span> <span style="font-size: 8pt;">Die da ganz oben inne Ecke vergebenen Points (1.Zahl) beziehen sich ausschließlich auf die subjektive Qualität meines persönlichen Wohlbefindens an diesem Abend und haben somit nur sehr, sehr und vor allem sehr bedingt etwas mit den Bands selber zu tun. Die Zahl dient mir dazu, um mit nur einem Blick zu erkennen, ob es sich für mich im Alter lohnt, mich irgendwann mal an diesen Abend zurück zu erinnern.</span> Der Rest ist ebenfalls für die Statistik: Das war Konzertbericht Nr. XX in 2012 (2.Zahl/2012) und in diesem Onlinzine der insgesamt XXX. Bericht (3. Zahl).</span></p>
<hr /></div>]]></description>
            <pubDate>Fri, 08 Feb 2013 08:52:16 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>04.02.13: Wayne Lost Soul + Louise Distras im Wageni, Bochum</title>
            <link>http://www.rilrec.de/neu/en/component/content/article/42-buf13k/732-130205</link>
            <description><![CDATA[<p style="text-align: right;"><span style="font-size: 8pt;"><a href="http://www.rilrec.de/neu/#points">&nbsp;(6 - 6/2013 - 888)</a><a href="http://www.rilrec.de/neu/#points">*</a></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="font-size: 10pt;">04.02.2013 - Wageni, Bochum<br /></span></em></strong></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="font-size: 10pt;"></span></em></strong></span><span style="font-size: 12pt;"><strong>WAYNE LOST SOUL (UK)<br />LOUISE DISTRAS (UK)<br /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>POST-LIVE-TICKER, Prost:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Montag, 04.02.13</strong>, 19:20 Uhr: Los geht´s. Montagkonzert im Wageni. Da nehm´ ich mir doch glatt mal den Dienstag frei. Ohne den Hauch einer Ahnung zu haben, ob sich das wirklich lohnt. We will see, oioi!</p>
<p style="text-align: justify;">19:36 Uhr: Ich passiere den bereits erwähnten neuen "Kiosk Witten" für zum rein zum gehen. Auch dieses Mal verweigere ich mich noch angesichts meines Konsumplanes. Ich erblicke jedoch im spontanitätem Vorbeigehen, dass die Bierauswahl durchaus für Wittener Büdchen-Verhältnisse herausragend sein könnte. Ich freue mich angesichts meiner Vorfreude aufs nächste Vorbeilatschen.</p>
<p style="text-align: justify;">19:53 Uhr: Wie Ihr den Uhrzeiten entnehmen könnt, bin ich einmal mehr auf Füßen unterwegs. Mein Plan: Bis da unten laufen und dann in den Bus. Wandeling rules. An der letzten Bude vor meinem Etappenziel wage ich dann doch den Eingang. Über meinen Einkauf habe ich mir ausgiebig Gedanken gemacht. Hier ist Paderborner erhältlich. Das gibt es sowohl als <a target="_blank" href="http://fddb.info/static/db/204/ZYPMYEX7XITFWSE7U727MVIU_999x999.jpg">Brot</a>, als auch als <a target="_blank" href="http://www.bierranking.de/images/bier/Paderborner_Pilsener.jpg">Bier</a>. Vegan sind beide. Da fällt die Auswahl schwer.</p>
<p style="text-align: justify;">19:58 Uhr: Ich habe einmal mehr bei der Zeitplanung in die Scheiße gegriffen. Ich bin viel zu früh. Es dauert noch exakt ´ne halbe Stunde, bis der Bus kütt. Also spaziere ich, der Busfahrroute zum trotz, einfach mal geradeaus weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">20:10 Uhr: Und bemerke, dass hier auf einmal auf einer Strecke von etlichen hundert Metern alles nur noch stockdunkel ist und darüber hinaus kein Bürgersteig oder ähnliches meinen Weg vorgibt. Ich taste mich die Leitplanke entlang auf der Straßenseite, da hinter der Leitplanke nur Meterhohes Gras ist. Was für eine Kacke. Die blendenden Scheinwerfen sind das einzige, was meinen in schwarz gehüllten Körper erhellt. So wirklich cool ist das nicht, zumal man echt überhaupt rein gar nix sieht. Es ist schlichtweg dunkel wie im Arsch. Altes Sprichwort meiner Mutter.</p>
<p style="text-align: justify;">20:26 Uhr: Ich staune Bauklötze denn ich passiere tatsächlich gerade die Matrix. Von hier isset nicht mehr weit.</p>
<p style="text-align: justify;">20:37 Uhr: Exakt 7,1 km in 1 Stunde 17 Minuten mit nur einer Ration Paderborner. Das sind 1,2 km mehr als der Fußweg vom Duisburger Hbf zum Alten Mädchengymnasium. Und fast genauso malerisch. Vor allem das Stück über die Autobahn. Felix Magath würde vor mir auf die Knie fallen.</p>
<p style="text-align: justify;">20:38 Uhr: Ich bin sogar fast zehn Minuten früher da, als der angepeilte Bus. Und mit mir ist die Wagenische Belegschaft anwesend. Nicht mehr, eher weniger. Dass die überhaupt da sind, ist eher dem Zufall geschuldet. Denn niemand von diesen wusste bis heute Morgen, dass der Gig überhaupt stattfindet. Bis heute weiß niemand, wer den Engländern die Zusage gegeben hat und im Kalender ist auch nichts eingetragen. Doch die Wagenis sind ´ne fitte Bande und entsprechend muss hier niemand vor verschlossenen Türen stehen. Das einzige Problem ist, dass somit natürlich auch so gut keinE potentielleR ZuschauerIn weiß, dass hier heute Abend was stattfindet. Und so fühlen sich meine 3 Euro Eintritt eine ganze Zeit ziemlich einsam in der Kasse.</p>
<p style="text-align: justify;">21:31 Uhr: Wayne Lost Soul steht auf den Brettern und haut mich mit seinem ersten Song direkt um. Ich habe mich im Vorfeld gar nicht mit ihm beschäftigt und bin umso mehr positiv überrascht, was wir ca. acht Leutchen hier geboten kriegen. Kraftvolle und großartige Stimme und dazu noch hoch politische Texte. Irgendwann reicht es mir auch nicht mehr aus nur mit dem Köpfchen zu wippen, also rebelliere ich, springe von der Sitzkiste und wippe mit dem Füßchen. Hut ab, <a target="_blank" href="http://waynelostsoul.com/fr_home.cfm">geile Scheiße ist das</a>!</p>
<p style="text-align: justify;">22:31 Uhr: Nach dieser äußerst kurzweiligen Darbietung ist <a target="_blank" href="http://www.louisedistras.co.uk/">Louise Distras</a> an der Reihe und tatsächlich haben sich inzwischen ein paar mehr Leutchen, geschätzte 20, eingefunden. Nicht nur stimmlich, auch vom Gesicht her, kommt man nicht drumrum an Brody Dalle zu denken. Wobei ich zugeben muss, dass - und das ist angesichts meines Faibles für Frauengesang schon bemerkenswert - Wayne mir mit seiner druckvollen Stimme noch besser gefallen hat.</p>
<p style="text-align: justify;">23:27 Uhr: Louise hat fertig, Wayne darf nochmal für ein paar Songs auf die Bühne. Obwohl die zwei beiden laut eigenen Aussagen die letzte Nacht in Bielefeld (is klar...) nicht gepennt haben, merkt man ihnen auf der nicht vorhandenen Bühne nichts von Müdigkeit an.</p>
<p style="text-align: justify;">23:33 Uhr: Ende, Aus, Nikolaus. Noch ein rascher Solidaritätseinkauf, der aber schon auch aus Überzeugung geschieht und dann appikowski zum Bus.</p>
<p style="text-align: justify;">23:55 Uhr: Der mich leider nur bis zur Umsteigehaltestelle bringt, wo ich 30 Minuten warten dürfte. Also losgejockelt in der Hoffnung ein Taxi zum erliegen bringen zu können, allerdings...</p>
<p style="text-align: justify;">0:20 Uhr: ... ohne Erfolg. 2,5 weitere gelatschte Kilometer und einen blutigen Zeh später, komme ich am Ziel meiner Träume an: Heiabett. Schöner gemütlicher Abend, ich danke herzlichst. Wageni at it´s best. Olé!</p>
<p style="text-align: justify;">Heute, Dienstag, treten die beiden übrigens im <a target="_blank" href="http://www.anyway-kneipe.de/">Anyway zu Essen-Frohnhausen</a> auf. Wer Bock auf einen gemütlichen, musikalisch fantastisch untermalten Abend in ´ner tollen Pinte hat, sollte den Weg nicht scheuen. Prost!</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license"><span style="font-size: 8pt;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Disclaimer oder sowas</span>:</strong> <strong>Sollte sich irgendjemand auf den Schlips getreten fühlen, so ist persönliches Nachfragen die beste Option. Die Berichte sind häufig von solch famosen Stilblüten wie Ironie, Zynismus, Satire, Übertreibungen usw. geprägt, so dass diverse Äußerungen möglicherweise in einen falschen Hals gelangen könnten. Wer es immer noch nicht verstanden hat und viel zu viel Zeit hat, empfehle ich </strong></span></a><strong><a href="http://www.rilrec.de/neu/buf/2010/191-2010403#kurve" target="_blank">diese Zeilen</a>.</strong></p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license">
<p><span style="font-size: 10pt;"><strong>{yoogallery src=[/images/stories/2009/2013_02_04_distras]_sw width=[100]}<br /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 8pt;"><span style="background-color: #ffff00;"><strong><span style="font-size: 10pt;">Fotos runterladen</span>:</strong></span><a href="http://www.rilrec.de/neu/../fotodownloads/130204.zip" target="_blank">HIER</a> könnt Ihr alle Fotos runterladen. Ihr könnt die Fotos gerne weiterverwenden, solange Ihr das Wasserzeichen drauf lasst und uns kurz ´ne Info schickt. Kommerzielle Nutzung kommt allerdings nicht in die Tüte und ist hiermit ausdrücklich untersagt! Außerdem behalten wir uns vor, in Einzelfällen die Nutzung zu untersagen. Wer sich hier wiedererkennt, das aber große Scheiße findet, schickt uns kurz ´ne&nbsp; Mail zwecks Unkenntlichmachung.</span></p>
<p><span style="font-size: 8pt;"><span style="background-color: #ffff00;"><strong><span style="font-size: 10pt;">Download all photos</span>: </strong></span>Click <a href="http://www.rilrec.de/neu/../fotodownloads/130204.zip" target="_blank">HERE</a> to download all pics. If you want to use some pics, please don´t erase the RILREC-watermark and please send us a short information. You may not use this work for commercial purposes. For more information read <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/" target="_blank">THIS</a>. </span></p>
<div style="text-align: justify;"><hr />
<p>&nbsp;<span style="font-size: 8pt;"><span style="color: #ff0000;">*)</span> <span style="font-size: 8pt;">Die da ganz oben inne Ecke vergebenen Points (1.Zahl) beziehen sich ausschließlich auf die subjektive Qualität meines persönlichen Wohlbefindens an diesem Abend und haben somit nur sehr, sehr und vor allem sehr bedingt etwas mit den Bands selber zu tun. Die Zahl dient mir dazu, um mit nur einem Blick zu erkennen, ob es sich für mich im Alter lohnt, mich irgendwann mal an diesen Abend zurück zu erinnern.</span> Der Rest ist ebenfalls für die Statistik: Das war Konzertbericht Nr. XX in 2012 (2.Zahl/2012) und in diesem Onlinzine der insgesamt XXX. Bericht (3. Zahl).</span></p>
<hr /></div>]]></description>
            <pubDate>Tue, 05 Feb 2013 09:30:36 GMT</pubDate>
            <guid isPermaLink="false">http://www.rilrec.de/neu/en/component/content/article/42-buf13k/732-130205</guid>
        </item>
        <item>
            <title>01.02.13: Ruhrschrei + Jumble Of Noise im Rattenloch, Schwerte</title>
            <link>http://www.rilrec.de/neu/en/component/content/article/42-buf13k/731-130201</link>
            <description><![CDATA[<p style="text-align: right;"><span style="font-size: 8pt;"><a href="http://www.rilrec.de/neu/#points">&nbsp;(5 - 5/2013 - 887)</a><a href="http://www.rilrec.de/neu/#points">*</a></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="font-size: 10pt;">01.02.2013 - Rattenloch, Schwerte<br /></span></em></strong></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="font-size: 10pt;"></span></em></strong></span><span style="font-size: 12pt;"><strong>JUMBLE OF NOISE (DE)<br />RUHRSCHREI (DE)<br /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>POST-LIVE-TICKER, Prost:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Freitag, 01.02.13</strong>, 18:54 Uhr: Während nächste Woche die Auswahl der Ausgehmöglichkeiten meinen Horizont deutlich übersteigt, steht heute lediglich eine Veranstaltung auf dem wichtigen Zettel. Die dafür mit sozialem Engagement, denn die Stadt Schwerte plant das örtliche Proberaumzentrum aus Brandschutzgründen deutlich zu verkleinern. Das heutige Konzert ist Teil 1 des Soli´s zum Erhaltente des ProZ in vollständiger Größe. Samstag findet dazu noch ´ne Demo statt und anschließend gibt´s im Rattenloch, einer der großartigsten Veranstaltungskaschemmen ever, den zweiten Solikonzertteil. Gute Sache, da bin ich dabei. Zumindest kurz. Also von der Pflegerin schnell in Socken und Buchse geholfen und appikowski Maksimowski.</p>
<p style="text-align: justify;">19:06 Uhr: Die meisten wenigen unter Euch wissen natürlich vielleicht nicht, dass das ganze aktuelle Wanderscheißgelaber pure Show ist. Denn in Wirklichkeit latsche ich ja fast immer vom Erstzwohnistz zum sogenannten Hauptbahnhof und habe damit schon mehr Strecke absolviert, als Ihr in 20 Minuten. Denn dieser Weg dauert knapp 30 Minuten. Doch nach einem Dutzend Minuten bin ich bereits pitschepatschenass. Der strömende Regen hat es zu verantworten, dass meine Fußreise an der Haltestelle gegenüber des neuen, heute eröffneten "Kiosk Witten" endet. Den frequentiere ich noch nicht, bin aber wahnsinnig gespannt, ob er sich in die "wir haben nur Scheißbiersorten"-Historie der Büdchen dieser Stadt einreiht. Ich habe mein Wegproviant bereits in der Jackeninnentasche, wo es lechzend darauf wartet, blablabla...</p>
<p style="text-align: justify;">19:42 Uhr: Ich sitze im Zug, der eigentlich um 19:33 Uhr eintrudeln sollte. Doch nachdem zunächst auf der Anzeige verkündet wurde, dass dieser zehn Minuten Verspätung habe, anschließend fünf Minuten Verspätung, dann per Durchsage acht Minuten Verspätung angekündigt wurden, kam er letztendlich sechs Minuten zu spät. Die Teutsche Bahn weiß schon, wie sie einem die Wartezeit versüßt. Dabei kann ich mich doch so gut selber beschäftigen, indem ich beispielsweise Leute angucke und mir sozialwissenschaftlich einen Bruch hebe: Von 17 Wartenden trinken drei Jugendliche Bier (die Warsteinerflaschen sind zumindest ein Indiz dafür, dass dieses an einem der zuvor stigmatisierten Buden erworben wurde), neun Personen machen irgendwas mit ihren Handys, drei machen gar nix, naja und ich halt.... was ich hier mach, weiß ich selber nicht so genau.</p>
<p style="text-align: justify;">19:45 Uhr: Inzwischen habe ich längst mein - festhalten - Schöffenhofer Weizen Alkoholfrei geöffnet und mich übergeben. Ich hatte ja letzte Woche angekündigt, dass ich gedenke, mal etwas zurück zu fahren. Etwas radikal zurück zu fahren. Weizen mag ich nicht. Aber alkoholfreie Weizen sind spektakulärerweise die Biere, die ich noch am ehesten alkoholfrei ertragen kann. Krombacher Weizen steht da ganz oben auf der Untergrundliste. Aber dieses Schöffenhofer... meine Fresse.</p>
<p style="text-align: justify;">19:48 Uhr: Ich mache mir ernsthafte Gedanken, warum ich eigentlich auf diesen Veranstaltungen so gerne etwas mehr Bier trinke und auf einmal überkommt mich die Erkenntnis. Ich muss mir "den Punk" schön trinken. Ich ertrag das alles anders nicht mehr. <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=1vDpTfgGKGA">Ede, ich hab die Antwort: </a>Der Punk ist in meiner Flasche!</p>
<p style="text-align: justify;">20:12 Uhr: Mit Umsteigen und tralala klappt noch so gerade alles. Im Rattenloch lungert bereits Timo rum, der mir die spontane Entscheidung "scheiße, trink ich jetzt echt noch so´n Alkoholfreies" mit einem überzeugenden "Natürlich nicht" abnimmt. Dann versuch ich doch mal ein Kronen Pils, bevor ich auf Brinkhoff´s umsteigen. Dass das Ende der unbestimmten Zeit so jäh über mich hineinbricht, hätte ich äh... erwartet. Auch Enno, der mich mit Falschaussagen hier heute herlockte, umringt bereits die Theke. Verdammt, wir haben uns ja bestimmt, wenn nicht noch länger, nicht gesehen. Enno formulierte im Vorfeld bereits - aus seiner Sicht unverfänglich - dass seine Kombo (ABM) als dritte Spielen würde und somit um 21 Uhr. Ob das mal stimmt.</p>
<p style="text-align: justify;">20:35 Uhr: Zumindest dürfte das eng werden, da mit Ruhrschrei soeben die erste Band die Schwimmbeckenbühne betritt. Enno, Enno.....</p>
<p style="text-align: justify;">21:27 Uhr: Erste Band ist durch. Das ging ja flott. Ich halte mich auch heute mal streng an den Grundsatz "<a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=aSRz7aRhUuc">über Musik schreiben ist wie zu Architektur tanzen</a>" und schwenke blindlinks um, zu der gerade vorgetragenen Rede, die hier zum Erhalt der ProZ glühend vorgetragen und von den Anwesenden mit Zwischenapplaus und -rufen angemessen gewürdigt wird. Ich muss zwar mehrfach lachen, aber das müssen alle anderen irgendwie auch. Wie auch immer: Vollste Solidarität mit den Jungs und Mädels, viel Erfolg und alles Gute!</p>
<p style="text-align: justify;">22:14 Uhr: Während die "Ska-Rock-Band mit Querflötistin" noch auf der Bühne tobt, blicke ich zur Uhr und stelle fest, dass Enno bereits 74 Minuten Verstpätung hat. Ich würde wirklich gerne noch bleiben, aber nach den Erfahrungen meines letzten Besuches, wähle ich heute bereits die vorletzte Rückverbindung um 22:27 Uhr, um Schlägereien mit Bahnbediensteten und hohe Taxikosten zu vermeiden. Sorry, Enno, aber aber popaber.</p>
<p style="text-align: justify;">22:23 Uhr: Der Sinn meiner frühzeitigen Abreise lässt nicht lange auf sich warten. Zehn Minuten Verspätung verrät mir die Anzeige am Bahnhof. Bei sechs Minuten Umsteigepuffer in Hagen bin ich damit am Arsch, vorausgesetzt die S-Bahn trudelt dort pünktlich ein. Bisher ist eigentlich an allen (beiden) Bahnhöfen, denen ich heute meine Aufwartung aufgewartet habe, fast alles mit Verspätung abgefahren. Da zücke ich doch ultracool mein Silberhandy in schwarz und mache mir seine Internetfähigkeit zu nutze. Übrigens: Nachdem ich den Anbieter gewechselt und auf diese Internetzdauerrate verzichtet habe, merke ich, dass zumindest ich den Scheiß eigentlich so gut wie nie brauche. Ich habe jetzt die Option das Intergenetze für 99 Cent pro Tag zu nutzen. Das mache ich maximal zwei Mal im Monat und zwar in so scheiß Fällen wie jetzt gerade. Und siehe da: Die S-Bahn hat ebenfalls drei Minuten Verspätung. Fehlt mir noch eine Minute, die ich zurückreisen müsste. Doch um 22:35 fährt tatsächlich noch ein anderer Zug über Hagen, das heißt, dass - wenn dieser wie angedroht pünktlich ist - ich um 22:45 in Hagen ankäme und um 22:46 würde die drei Minuten verspätete S-Bahn ins Bild rutschen. Ich werd nervös.</p>
<p style="text-align: justify;">22:41 Uhr: Der Zug kam überpünktlich und ich werde tatsächlich in vier Minuten in Hagen einbrettern. Die Teutsche Bahn-App erlaubt sich das gleiche Späßchen mit mir, wie die Anzeigetafeln und Ansagen zu Beginn meiner Reise in Witten. Mal sind es zwei, mal drei, dann wieder keine Minute Verspätung, die man der S-Bahn zugestehen will. Für Spannung ist jedenfalls gesorgt.</p>
<p style="text-align: justify;">22:45 Uhr: Ankunft. Laut smartem Phone kommt die S-Bahn tatsächlich drei Minuten verspätet, also in einer Minute. Ich blicke von Gleis 4 zu Gleis 12 und das Gleis ist noch leer. Also sprinte ich galant durch die Unterführung, hinauf aufs Gleis und erreiche dieses exakt um 22:55 Uhr und 45 Sekunden. Der Zug ist immer noch angeschlagen mit dem Hinweis, man möge nur in den vorderen Teil einsteigen. Ist mir Latte, hauptsache ich hab´s geschafft.</p>
<p style="text-align: justify;">22:49 Uhr: Noch immer keine S-Bahn in Sicht. Dafür erlischt jetzt die Anzeige. Wie bei meinem letzten Besuch an gleicher Stelle tätige ich also den Infoknopf mit dem festen Vorhaben mich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Die Bedienstete am anderen Ende der Leitung teilt mir mit, dass die S-Bahn längst abgefahren sei. "Ja aber es hieß doch, die habe drei Minuten Verspätung und die war bis vor ein paar Sekunden auch noch angeschlagen." - "Ja, das erlischt dann irgendwann. Der nächste kommt um 23:17 Uhr." Ich spare mir jeden weiten Kommentar, bedanke mich für die höfliche Auskunft und wähle als gerechte Strafe das urinieren an einen Busch, außerhalb des Gebäudes.</p>
<p style="text-align: justify;">22:51 Uhr: Ab zur Bude. Hier kosten diverse Markenpilsbiere genau wie das Öttinger Radler nur je 70 Cent. Ich wähle letztgenanntes um mein Gewissen immerhin noch einen Ticken runterzuschrauben. Mit fünf Pilsbieren im Rattenloch habe ich mich tatsächlich heute arg zurück gehalten und arbeite weiter am <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=AQBZzndvSSY">kontrollierten Trinken</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">23:09 Uhr: Der 23:17-Zug fährt bereits ein. Toll. Zusammengefasst: Die gleiche Scheiße ´ne Stunde später und ich hätte mich wieder in ein 30 Euro schlankes Taxi setzen dürfen, da dieser Zug hier nicht ´ne Stunde später nochmal fährt. Zwar bat Enno mir noch an, mich nach dem Konzert in Dortmund bei fahrender Fahrt aus dem Auto in einen Nazimob zu werfen, aber dann wär ich ja auch erstmal nur in Dortmund gewesen und außerdem wäre meine Zeitgrenze weit überschritten. Das frühe aus dem Abend scheiden war heute vermutlich meine beste Idee. Dafür wird die vor mir stehende Fahrt zur nächsten Herausforderung, denn im Vierer neben mir sitzen drei junge Damen, die ich weder schlussendlich beschreiben kann noch will. Zwei Hunde, darunter ein Köttelhund, und alle bestückt mit Idiotenfresstüten. Insbesondere die etwas sehr sehr beleibtere jugendliche Dame beisst beherzt zu, nachdem sie der schlankeren neben ihr die Gurkenscheibe in den Schlund geschoben hat. Denn, so weiß sie der dritten im Bunde zu berichten, wenn sie bisstechnisch erstmal zu der Stelle vorgedrungen sei, wo sich die Gurkenscheibe befinde, würde ihre Freundin zwecks Gurkenscheibenkonsums sofort in den Burger beißen und ein Stück des ihr vorbehaltenen Stücks Rindfleischs mit erwischen. Wo ist der <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=-j4ZyHW4QcU">Zwakkelmann, wenn man ihn braucht</a>?</p>
<p style="text-align: justify;">23:19 Uhr: Bevor ich endlich am finalen Hauptbahnhof meines Tagesausfluges ankomme, sinniere ich noch ein wenig. Das mit dem schön gesoffenen Punk war vermutlich gelogen. Vielmehr habe ich derzeit wieder verstärkt Probleme, die Welt abseits der eigenen kleinen Nieschen und der durch die "Szene" geschaffenen und oftmals erkämpften Freiräume, zu ertragen. Im Rattenloch war alles gut. Kaum wieder draußen ist alles schwer auszuhalten. Meine Toleranz sinkt stetig, während die Toleranz anderer untolerierbare Züge aufweist. Ich war eh noch nie ein Freund von dieser überbetonten "Toleranz", da diese in so vielen Fällen in den Ring geworfen wird, in denen sie im Grunde eine Abwertung der Betroffenen darstellt. Wieso soll ich homosexuelle Menschen tolerieren? Toleranz ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten (<span class="reference-text">Vgl. Max Müller und Alois Halder Kleines Philosophisches Wörterbuch, 3. Auflage, Herder, 1973, Lemma Toleranz</span>, bevor mir hier jemand meinen Doktortitel aberkennen wil l). Abgeleitet wird das Wort von "tolerare" was soviel wie "erdulden" heißt. Hat irgendwie was von "Zähne zusammen beißen" und twas hat beispielsweise Homosexualität mit "fremder Überzeugung" zu tun? Ich bin doch von meiner Heterosexualität, zu der ich genauso wenig etwas kann wie zu meiner unnötigen Nationalität, nicht "überzeugt". Das ist doch Bullshit! Ich respektiere (!), ich toleriere nicht. Soviel zum kleinen Ausflug. Doch zurück zum Thema, "das da draußen" gerade mal wieder ein großes Stück weniger ertragen zu können. Spätpubertäre Phase? Vermutlich. Auch wenn diese bereits seit 28 Jahren anhält.</p>
<p style="text-align: justify;">23:27 Uhr: Am Wahlheimathauptbahnhof angekommen muss ich trotzdem wieder ein Taxi erklimmen, da die ursprüngliche Variante mit Busanschluss von der Teutschen Bahn gesprengt wurde. Nochmal ´ne halbe Stunde warten geht echt nicht mehr. Immerhin belaufen sich heute die Kosten für die persönliche Leibesbeförderung auf nur 1/3 des letzten Rattenloch-Besuches.</p>
<p style="text-align: justify;">23:40 Uhr: Boahr endlich ey. Ab ins Bett. Trotz des geringen Bierkonsums habe ich Zeuginnenberichtinnen zu Folge auch dieses Mal die Standardfahne. Und - soviel darf ich verraten - ich werde tatsächlich am nächsten Morgen mit Kopfschmerzen wach, die auch bis zum Ende der tippenden Berichterstattung und zwei große schwarze Kaffee später noch anhalten. Irgendwas stimmt da nicht. Ich verbleibe erst einmal mit Grüßen. Bis später.</p>
<p style="text-align: justify;">PS: Wer wirklich gute Fotos von dem Abend sehen will, wird möglicherweise in Kürze <a target="_blank" href="http://punkrockers-radio.de/index.php/beitraege/konzertberichte">hier</a> fündig.</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license"><span style="font-size: 8pt;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Disclaimer oder sowas</span>:</strong> <strong>Sollte sich irgendjemand auf den Schlips getreten fühlen, so ist persönliches Nachfragen die beste Option. Die Berichte sind häufig von solch famosen Stilblüten wie Ironie, Zynismus, Satire, Übertreibungen usw. geprägt, so dass diverse Äußerungen möglicherweise in einen falschen Hals gelangen könnten. Wer es immer noch nicht verstanden hat und viel zu viel Zeit hat, empfehle ich </strong></span></a><strong><a href="http://www.rilrec.de/neu/buf/2010/191-2010403#kurve" target="_blank">diese Zeilen</a>.</strong></p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license">
<p><span style="font-size: 10pt;"><strong>{yoogallery src=[/images/stories/2009/2013_02_01_proz]_sw width=[100]}<br /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 8pt;"><span style="background-color: #ffff00;"><strong><span style="font-size: 10pt;">Fotos runterladen</span>:</strong></span><a href="http://www.rilrec.de/neu/../fotodownloads/130201.zip" target="_blank">HIER</a> könnt Ihr alle Fotos runterladen. Ihr könnt die Fotos gerne weiterverwenden, solange Ihr das Wasserzeichen drauf lasst und uns kurz ´ne Info schickt. Kommerzielle Nutzung kommt allerdings nicht in die Tüte und ist hiermit ausdrücklich untersagt! Außerdem behalten wir uns vor, in Einzelfällen die Nutzung zu untersagen. Wer sich hier wiedererkennt, das aber große Scheiße findet, schickt uns kurz ´ne&nbsp; Mail zwecks Unkenntlichmachung.</span></p>
<p><span style="font-size: 8pt;"><span style="background-color: #ffff00;"><strong><span style="font-size: 10pt;">Download all photos</span>: </strong></span>Click <a href="http://www.rilrec.de/neu/../fotodownloads/130201.zip" target="_blank">HERE</a> to download all pics. If you want to use some pics, please don´t erase the RILREC-watermark and please send us a short information. You may not use this work for commercial purposes. For more information read <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/" target="_blank">THIS</a>. </span></p>
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<p>&nbsp;<span style="font-size: 8pt;"><span style="color: #ff0000;">*)</span> <span style="font-size: 8pt;">Die da ganz oben inne Ecke vergebenen Points (1.Zahl) beziehen sich ausschließlich auf die subjektive Qualität meines persönlichen Wohlbefindens an diesem Abend und haben somit nur sehr, sehr und vor allem sehr bedingt etwas mit den Bands selber zu tun. Die Zahl dient mir dazu, um mit nur einem Blick zu erkennen, ob es sich für mich im Alter lohnt, mich irgendwann mal an diesen Abend zurück zu erinnern.</span> Der Rest ist ebenfalls für die Statistik: Das war Konzertbericht Nr. XX in 2012 (2.Zahl/2012) und in diesem Onlinzine der insgesamt XXX. Bericht (3. Zahl).</span></p>
<hr /></div>]]></description>
            <pubDate>Sat, 02 Feb 2013 08:17:02 GMT</pubDate>
            <guid isPermaLink="false">http://www.rilrec.de/neu/en/component/content/article/42-buf13k/731-130201</guid>
        </item>
        <item>
            <title>26.01.13: Rainer von Vielen + Beatmartin + Meat &amp;amp; Greed im Jugendtreff Holten, Oberhausen</title>
            <link>http://www.rilrec.de/neu/en/component/content/article/42-buf13k/729-130125</link>
            <description><![CDATA[<p style="text-align: right;"><span style="font-size: 8pt;"><a href="http://www.rilrec.de/neu/#points">&nbsp;(7 - 4/2013 - 886)</a><a href="http://www.rilrec.de/neu/#points">*</a></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="font-size: 10pt;">25.01.2013 - Jugendtreff Holten, Oberhausen<br /></span></em></strong></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="font-size: 10pt;"></span></em></strong></span><span style="font-size: 12pt;"><strong>RAINER VON VIELEN (DE)<br />BEATMARTIN (DE)<br />MEAT &amp; GREED (DE)<br /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>POST-LIVE-TICKER, Prost:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Samstag, 25.01.13</strong>, 18:19 Uhr: Guten Morgen. Ich bitte vielmals um Entschuldigung. An Tagen wie nicht diesem wäre der Bericht bereits seit geraumer Stundenanzahl hernieder geschrieben geworden gewesen sein. Doch mein heutiger Kater, der sich überraschenderweise gestern Abend schon merklich angedroht hatte, fesselte mich bis soeben ans Bett. Und wo ich hier so tippelippsender Weise äh... tippe, bemerke ich, dass ich heute nicht zwingend fertig werde. Dafür darf ich hier und jetzt feierlich verkünden, dass ich ab sofort und für einen unbestimmten Zeitraum keinen Alkohol mehr trinken werde. Der heutige Tag hat mir echt den Rest gegeben. Und jetzt kommt die Taxikatze, dingelingeling (kleiner Insider am Rande) und schon machen wir einen Zeitsprung in die Vergangenheit. Back to the roots quasi. Zurück nach damals, als noch alles gut war. Sprich wir bewegen uns auf rasanter Talfahrt zurück. Zurück zum 24. Januar 2013:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Freitag, 24.01.13</strong>, 16:44 Uhr: Los geht´s. Die Wanderfroinde Tralala bewegen sich nach der erfolgreichen Tour der Vorwoche erneut durch die idyllischsten Wälder des Ruhrgebiets. Leider heute arg dezimiert, dafür aber auch mit zwei Neuanmeldungen. Leider sind diese noch nicht so erfahren, um die mit 40 Minuten zu Buche stehende Wandeling vom Bahnhof Oberhausen-Sterkrade zum Jugendtreff Holten auf sich zu nehmen. Also begeben wir uns auf die AnfängerInnen-Strecke zum Bahnhof Oberhausen-Holten, von wo aus es nur 20 Minuten laut Wanderkarte, einmal malerisch die Hauptstraße entlang, zum Ziel unserer Odyssee sind. Scheiße, is mir schlecht.</p>
<p style="text-align: justify;">17:23 Uhr: Natürlich habe ich auch dieses Mal aus Gründen der Vernunft, sprich hektischen Charakterzügen, eine Bahn eher genommen um nahezu beinahe freudig erregt, am Oberhausener Hauptbahnhof umzusteigen. Auch dieses Mal erlaube ich mir den Fehlstart und steuere strammen Schrittes und irren Blickes Richtung Trinkhalle. Auf dem dreizigsekündigen Weg werde ich immerhin zwei Mal absichtlich angerempelt. Aber ich falle nicht. Dafür ist der Durst zu groß. Ein Zwangsköpi wird mein künftiger kurzer Wegbegleiter sein, da es dieses mir nicht wohlgesonnene Getränk auch als einzige Biermarke im Jugendtreff geben wird. Ich bin ja kein kleiner Doofer und habe vorher recherchiert.</p>
<p style="text-align: justify;">18:10 Uhr: Der Rest der Wandervögel ist ebenfalls pünktlich eingetrudelt und inzwischen sind wir am Bahnhof Oberhausen-Holten angekommen. Die Büdchentour II. möge beginnen.</p>
<p style="text-align: justify;">18:14 Uhr: Das erste Hindernis in Form einer Dönerbude meistern wir trotz eines erneut hungrigen Alexejs mit einem galanten Zwischenspurt erfolgreich. Is ja nich so, als wenn man im hohen Alter nix mehr dazu lernen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">18:29 Uhr: An dieser Stelle sollte laut Suchmaschineneintrag eigentlich die einzige im weltweiten Netz registrierte Bude auf unserer Strecke sein. Leider ist dort inzwischen ein Wohnhaus. Das Schicksal nimmt seinen Lauf.</p>
<p style="text-align: justify;">18:33 Uhr: Kurz vor Ende unserer Reise überkommt uns die bittere Erkenntnis. Unsere Büdchentour hat ihren Namen nicht verdient, denn auf der gesamten Route finden wir nicht ein einziges Büdchen. Eine Aral-Tankstelle muss als Ersatzbefriedigung herhalten. Und das ohne Jim Bob. Tristesse überkommt unsere ausgelaugten Körper und Geiste. Meine Fresse...</p>
<p style="text-align: justify;">18:42 Uhr: Mit hängenden Köpfen biegen wir in die Flugstraße ein. Verdammt, hier war ich ja doch schon mal. Glaub ich. Vor 20 Jahren oder so. Drinnen erkenne ich zwar nix wieder, bin aber von Beginn an begeistert. Mehrere kleine Räume, superschöner kleiner "Thekenraum", viel politisches Infomaterial, tralala hier und trulala dort. Eintritt ist heute frei, dafür wurden die Bierpreise (0,33er Kanne KöPi) von 1 Euro auf 2 Euro erhöht. Und, das finde ich besonders charmant: In diesem Jugendtreff erhält man an der Theke Verzehrkarten im Wert von 15 Euro. Bevor einE JungendlicheR noch auf die Idee komt nur zwei bis vier Bier zu trinken. Nein, nein, nicht erschrecken. Man kann das nicht komplett genutzte Teil auch wieder zurück geben und erhält dann entsprechend Kohle zurück. Gegen eine Bearbeitungsgebühr von 25 Euro, haha.</p>
<p style="text-align: justify;">18:53 Uhr: Lars bekommt mit, dass Alexej und ich diese Verzehrkarten in den Händen halten und fragt uns, was das sei: "Das sind Verzehrkarten. Die kosten 15 Euro und da streichen die dann jeweils 2 Euro pro Bier von ab." Lars anwortet irgendwas von, dass die anderen ja dann keine holen müssten und immer unsere nehmen könnten und uns dann das Geld geben könnten, weil Alexej und ich ja nicht jeweils 15 Euro versaufen würden. Alexej und ich schauen uns irritiert an. Wovon spricht der Kerl?</p>
<p style="text-align: justify;">19:08 Uhr: Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich jetzt schon leicht beschwipst bin. Und das bei KöPi, das wird nicht gut enden. Ich trudel noch mal ins hintere Zimmer, wo bis gerade noch eine riesige (jetzt wird´s etwas ekelig) schwarz-rot-goldene Fahne an der Decke hing. "Die haben wir zur EM dort aufgehängt", erklärte uns ein Jugendlicher sichtlich peinlich berührt. Doch als ich nur wenige Minuten später erneut den Raum betrete, ist das goldene auf einmal verschwunden. Ich fühle mich bestätigt, da ich noch immer an das Gute im Menschen glaube.</p>
<p style="text-align: justify;">19:12 Uhr: Ich betrete den Konzertraum, wo bereits die erste Band angefangen hat.&nbsp; Das müssen Meat &amp; Greed sein, die hier im Duett diverses Gelöte covern und dabei eine durchaus witzige Auswahl vortragen. Das Publikum verhält sich verhalten. Ha!</p>
<p style="text-align: justify;">19:54 Uhr: Beatmartin, die sympathische Bande aus dem progressivem Duisburg, betritt die Bühne und wissen uns voll und ganz zu überzeugen. Die Stimmung steigt sichtlich. Ich hol mir noch ´ne Verzehrmarke und freue mich.</p>
<p style="text-align: justify;">21:42 Uhr: Nach längerer Zeit im Thekenraum torkel ich ein letztes Mal in den Konzertraum und begutachte - soweit noch möglich - Rainer von Vielen, die ganz andere Mucke machen, als ich mir vorgestellt hatte. Ich weiß zwar nicht mehr was für eine, aber halt andere. Und ganz witzig war´s auch. Glaub ich. Weniger witzig ist, dass das hier heute das letzte Konzert ist, weil diese unendlich geilen Räumlichkeiten abgerissen werden. Für irgendeinen Scheiß mal wieder. Etwa 100 Meter weiter soll was neues für die Jugendlichen gebaut werden. Fickt Euch doch bitte ins Knie, verehrte dafür Verantwortliche. Die Schaffung des "Ersatzes" mag vielleicht nicht mal mehr ´ne Selbstverständlichkeit sein, trotzdem ist es einfach nur zum kotzen, sowas großartiges wie hier platt zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">22:24 Uhr: Vor zehn Minuten entschloss ich mich spontan "Pommes zu holen". Jetzt steige ich in den Bus ein und merke, dass es mir schon jetzt echt Scheiße geht.</p>
<p style="text-align: justify;">22:39 Uhr: Die Hälfte der Busstrecke bis Oberhausen HBF ist um und ich überlege zum wiederholten Mal, ob ich zum kotzen aussteige. Das liegt ganz sicher nicht am Alkohol, sondern an der Info bezüglich des Abrisses.</p>
<p style="text-align: justify;">22:54 Uhr: Ich schaffe es irgendwie durchzuhalten, leider fällt mein Zug aus. Jetzt hab ich schon drei Gründe zum kotzen. Also nehme ich den zum Essener Hauptbahnhof um von dort gezwungenermaßen mit Taxi weiter zu gurken. Ich ahne, dass ich den Bericht doch in einem Rutsch schaffe.</p>
<p style="text-align: justify;">23:29 Uhr: Ankunft Heiabett. Und zum zweiten Mal in Folge einen durchaus gescheiten Taxifahrer gehabt. Nützt mir jetzt aber auch nix, Geld wollte der trotzdem haben und meinen Kater konnte er auch nicht verhindern. Mir ist schon jetzt klar, dass die Abendgestaltung für den nächsten Tag gefährdet ist. Zum Glück ahnt Jim Bob das und sagt den geplanten Auftritt in der Alten Feuerwache mit 24/7 Fucked Ups krankheitsbedingt ab. Oder war´s gesundheitsbedingt? <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=au8N6Vn3xVc">Ich weiß es nicht, wirklich nicht</a>. Schönen Abend.</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license"><span style="font-size: 8pt;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Disclaimer oder sowas</span>:</strong> <strong>Sollte sich irgendjemand auf den Schlips getreten fühlen, so ist persönliches Nachfragen die beste Option. Die Berichte sind häufig von solch famosen Stilblüten wie Ironie, Zynismus, Satire, Übertreibungen usw. geprägt, so dass diverse Äußerungen möglicherweise in einen falschen Hals gelangen könnten. Wer es immer noch nicht verstanden hat und viel zu viel Zeit hat, empfehle ich </strong></span></a><strong><a href="http://www.rilrec.de/neu/buf/2010/191-2010403#kurve" target="_blank">diese Zeilen</a>.</strong></p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license">
<p><span style="font-size: 10pt;"><strong>{yoogallery src=[/images/stories/2009/2013_01_25_beatmartin]_sw width=[100]}<br /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 8pt;"><span style="background-color: #ffff00;"><strong><span style="font-size: 10pt;">Fotos runterladen</span>:</strong></span><a href="http://www.rilrec.de/neu/../fotodownloads/130125.zip" target="_blank">HIER</a> könnt Ihr alle Fotos runterladen. Ihr könnt die Fotos gerne weiterverwenden, solange Ihr das Wasserzeichen drauf lasst und uns kurz ´ne Info schickt. Kommerzielle Nutzung kommt allerdings nicht in die Tüte und ist hiermit ausdrücklich untersagt! Außerdem behalten wir uns vor, in Einzelfällen die Nutzung zu untersagen. Wer sich hier wiedererkennt, das aber große Scheiße findet, schickt uns kurz ´ne&nbsp; Mail zwecks Unkenntlichmachung.</span></p>
<p><span style="font-size: 8pt;"><span style="background-color: #ffff00;"><strong><span style="font-size: 10pt;">Download all photos</span>: </strong></span>Click <a href="http://www.rilrec.de/neu/../fotodownloads/130125.zip" target="_blank">HERE</a> to download all pics. If you want to use some pics, please don´t erase the RILREC-watermark and please send us a short information. You may not use this work for commercial purposes. For more information read <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/" target="_blank">THIS</a>. </span></p>
<div style="text-align: justify;"><hr />
<p>&nbsp;<span style="font-size: 8pt;"><span style="color: #ff0000;">*)</span> <span style="font-size: 8pt;">Die da ganz oben inne Ecke vergebenen Points (1.Zahl) beziehen sich ausschließlich auf die subjektive Qualität meines persönlichen Wohlbefindens an diesem Abend und haben somit nur sehr, sehr und vor allem sehr bedingt etwas mit den Bands selber zu tun. Die Zahl dient mir dazu, um mit nur einem Blick zu erkennen, ob es sich für mich im Alter lohnt, mich irgendwann mal an diesen Abend zurück zu erinnern.</span> Der Rest ist ebenfalls für die Statistik: Das war Konzertbericht Nr. XX in 2012 (2.Zahl/2012) und in diesem Onlinzine der insgesamt XXX. Bericht (3. Zahl).</span></p>
<hr /></div>]]></description>
            <pubDate>Sat, 26 Jan 2013 17:16:05 GMT</pubDate>
            <guid isPermaLink="false">http://www.rilrec.de/neu/en/component/content/article/42-buf13k/729-130125</guid>
        </item>
        <item>
            <title>19.01.13: Bazooka Zirkus + Defecation Area im Alten Mädchengymnasium, Rheinhausen</title>
            <link>http://www.rilrec.de/neu/en/component/content/article/42-buf13k/709-130119</link>
            <description><![CDATA[<p style="text-align: right;"><span style="font-size: 8pt;"><a href="http://www.rilrec.de/neu/#points">&nbsp;(7 - 3/2013 - 885)</a><a href="http://www.rilrec.de/neu/#points">*</a></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="font-size: 10pt;">19.01.2013 - Altes Mädchengymnasium, Duisburg-Rheinhausen<br /></span></em></strong></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="font-size: 10pt;"></span></em></strong></span><span style="font-size: 12pt;"><strong>BAZOOKA ZIRKUS (DE)<br />DEFECATION AREA (DE)<br /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>POST-LIVE-TICKER, Prost:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Samstag, 19.01.13</strong>, 07:41 Uhr: Sechs Grad minus (gefühlte zwölf), grau in grau, gefrorenes Terrain, Duisburg. Was liegt bei den Voraussetzung näher, als zum heutigen Konzert der Westside-Kruh in Rheinhausen, die schlappen 7 km zu laufen. "Büdchentour" nennt der gemeine durchschnittskaputte Ruhrpottler das und es ist nicht das erste Mal für mich. Die über die Grenzen meines Klos abgefeierte Premiere absolvierte ich innerhalb von rund 90 Minuten alleine, um kein weiteres Lebewesen unnötig in Gefahr zu bringen. Beim zweiten Mal war Lars mit auf Tour und bei der heutigen dritten Wandeling haben sich angesichts der angenehmen Rahmenbedingungen zumindest einige wenige weitere Halbstarke in die Teilnehmerliste in der Bahnhofsmission eingetragen. Ich bin gespannt, ob überhaupt jemand kommt.</p>
<p style="text-align: justify;">7:47 Uhr: Gestern sollte es eigentlich nach Hannover gehen, wo meine derzeitige allerliebste Lieblingsband namens <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=6HVqR0LwWRc">Notgemeinschaft Peter Pan</a> aus dem fernen Hamburg St.Pauli auftrat. Doch ähnliche Wetterbedingungen hielten uns davon ab die weite Reise auf uns zu nehmen um nachts im Bully zu erfrieren. Heute spielt die Bande in Meschede. Da Sabbi aber leider anderweitige Verpflichtungen hat und ich ein alleiniges Erfrieren noch weniger schätze als wenn man uns tags darauf eng umschlungen hochromantisch aus einem gemeinsamen Eisblock pickelt, muss ich erneut die Segel streichen und stattdessen - das tut gut bei dem Wetter - eisgekühltes Budenbier auf meinem Weg über - unter anderem - die ca. 800 Meter lange, immer gut durchlüftete, Rheinbrücke, trinken. Ich freu mich so dermaßen, dass ich heute ausnahmsweise schon seit 5 Uhr wach bin. Öfter mal was Neues.</p>
<p style="text-align: justify;">7:54 Uhr: Ich hatte mir vorher ja eh schon den halben Arsch abgeärgert, angesichts dieser Terminüberschneidung. Konzerte im alten Proberaum der Pilsköppe, knapp um die Ecke des Herzens von Rheinhausen, sind rar gesäht und versprühen einen unbändigen Charme. Und mit Bazooka Zirkus kommt auch noch ´ne Labelband in die Metropole, die ich ich viel zu lange nicht gesehen habe und - tärä - von der es in diesem Jahr endlich was neues in Kreisrund mit Loch inne Mitte zu dingsen gibt. Das steht seit genau gestern fest und die Vorfreude ist riesig. Alles weitere <a target="_blank" href="http://youtu.be/EqzQJeRNK20?t=52s">zu seiner Zeit</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">17.40 Uhr: Los geht´s. Die Regeln sind soweit klar: Wer zuerst umkippt, hat verloren. Also noch flott den DRK-Notruf-Knopf um den Hals gehängt und appikowski.</p>
<p style="text-align: justify;">18:02 Uhr: Am Stadtteilbahnhof angekommen spüre ich schon jetzt meine Füsse nicht mehr. Wieso muss mein Umfeld auf so bekloppte Ideen eigentlich anspringen, so dass ein Rückzieher völlig ausgeschlossen ist? Es haben sich inzwischen tatsächlich neun Leute angeküdigt, die diese Tortur auf sich nehmen wollen. Na ich bin gespannt, wie viele davon gleich wirklich auftauchen.</p>
<p style="text-align: justify;">18:24 Uhr: Noch 36 Minuten bis zur vereinbarten Treffzeit. Ich habe natürlich die S-Bahn eine halbe Stunde vorher genommen, da der RE ab und zu ausfällt, so dass ich viel zu früh bin. Und aufgrund meiner Übermotivation leiste ich mir einen unvermeidbaren Fehlstart: Ich spaziere strammen Schrittes auf die erste Wegesstation zu und kaufe mir ein Bier. Wie gut, dass man erst nach dem zweiten Fehlstart disqualifiziert wird. Also schön einteilen.</p>
<p style="text-align: justify;">18:54 Uhr: Alle neun sind überpünktlich am Treffpunkt. Ich staune Bauklötze. Zwar muss die und der eine oder andere nochmal kurz Kleinigkeiten erledigen, doch dann...</p>
<p style="text-align: justify;">19:02 Uhr: ... auffällig nahezu superpünktlich marschieren wir los. Ab (bzw. für mich nochmal) zur ersten Bude, gegenüber des Hauptbahnhofs. Nur noch rund 7 km liegen vor uns. Juchu!</p>
<p style="text-align: justify;">19:06 Uhr: Das 7 Grad kühle Bier in der Hand wärmt bei diesen Temperaturen. Doch nach nur 300 Metern machen wir plötzlich halt. Was ist passiert? Alexej fiel ein, dass er noch Hunger hat und ist direkt in die erste Dönerbude gesprungen. Jetzt heisst es erstmal stehen und ein kleines wenig mehr frieren. Ich pendel zwischen Fassungslosigkeit und Begeisterung.</p>
<p style="text-align: justify;">19:11 Uhr: Weiter geht´s. Nächste links, dann an der Tankstelle rechts. Krass. Diesel 136,9. Wär ich mal mit Auto gefahren.</p>
<p style="text-align: justify;">19:36 Uhr: Die wohl schönste Bude auf unserem Weg hat dieses mal geöffnet, was mich ungemein freut. Und sie haben "mein" Bier. Ich freue mich noch ungemeiner und tue der Budenfrau meine Begeisterung kund. Die freut sich ebenfalls, so dass nach wenigen Minuten alle Frau und Mann frisch versorgt&nbsp; frohen Mutes weiter traben können.</p>
<p style="text-align: justify;">19:57 Uhr: Wir müssen auswechseln. Micha verlässt das Spielfeld und wird durch Jim Bob ersetzt, nachdem dieser noch kurz die Ersatzbank in Form der Pauluskirche vollgestrullert hat. Zunächst hatten wir nach Micha´s Ankündigung, uns aus beruflichen Gründen gleich verlassen zu müssen, die Befürchtung gehabt, dass wir in Unterzahl das Spiel zu Ende führen müssen. Insbesondere bei der vor uns liegenden Glühweinrunde hätte das problematisch werden können. Doch wie durch ein Wunder klingelte plötzlich mein Handy mit Jim Bob dran, der sich nach unserem derzeitigen Standort erkundigte. Eine halbe Stunde später steht dieser dann tatsächlich am Büdchen gegenüber der Kirche parat um Micha nach hervorragender Leistung zu ersetzen. Und Jim Bob hat sich hervorragend vorbereitet und liegt bereits ein paar zehntel Promille vor uns. Leider ist er dadurch inzwischen Mittellos. Da helfe ich doch gerne aus und spendiere ihm einen mittelkleinengroßen Jägermeister, der ausreicht um...</p>
<p style="text-align: justify;">20:02 Uhr: ...sich genug Restmut anzutrinken, um die auf der Route liegende Shell-Tankstelle zu "überfallen" und in jeglicher Beziehung wieder flüssig zu sein. Kurze Kontrolle: Alle ´ne Kanne am Hals? Einmal durchzählen. Perfekt! Weiter geht´s.</p>
<p style="text-align: justify;">20:19 Uhr: Wir haben die Mitte der "Brücke der Solidarität", welche über den Rhein führt, erklommen und packen den Glühwein aus. Gemütlichkeit kennt keine Grenzen. Ein lauschiges Plätzchen, während die Autos an uns vorbeirauschen. Mein persönlicher Pegelstand kommt dem von Jim Bob merklich näher. Wie gut, dass keine Tankstelle mehr auf dem Weg liegt.</p>
<p style="text-align: justify;">20:38 Uhr: Am Ende der Brücke erwartet uns die "Pimmelbude". Lars und ich haben uns inzwischen auf ein Niveau heruntergetrunken, dass folgende Konversation uns dermaßen witzig erscheint, dass ein Minutenlanger Lachflash die Folge ist. Zum Glück sind die anderen 100 Meter hinter uns. Doch der Plan steht. Ab in die Pimmelbude und "zwei weiße Wichsmalstifte" bestellt. "Ne andere Farbe hammwa auch nich." Wir beömmeln uns vor lachen, haben Euch allerdings auch voraus, dass wir die Vorgeschichte von unserem dortigen letzten Besuch kennen. Ha!</p>
<p style="text-align: justify;">20:40 Uhr: Oh nein!! Die Pimmelbude ist geschlossen. Ich bin der Verzweiflung nahe. Dennoch hat das zum Vorteil, dass ich nicht auf ein anderes Bier umswitchen muss, da - das stellte ich bereits beim letzten Mal fest - in Rheinhausen offenbar ein Importverbot meiner favorisierten Sorte existiert.</p>
<p style="text-align: justify;">20:48 Uhr: Gleich passieren wir das Hallenbad und ich erzähle von meiner Phobie, die vermutlich an meiner Platz- und Höhenangst anknüpft. Ich habe nämlich einen furchtbaren Respekt vor großen Buchstaben und riesigen Uhren. Auch irgendwo groß prangernde Zahlen lassen mich nur noch in einer geduckten Haltung gehen. Die großen unbeleuchteten Leuchtbuchstaben "HALLENBAD" sind solch eine meine Phobie auslösende Gestalt. Na wenn Ihr die gleich seht, werdet Ihr sicher verstehen.</p>
<p style="text-align: justify;">20:50 Uhr: "Da! Seht Ihr? Die Buchstaben! Krass, oder?" Ich blicke in ratlose und verständnislose Gesichter.</p>
<p style="text-align: justify;">20:51 Uhr: Na gut, dann begeben wir uns halt wieder auf ein anderes Niveau. "Haha, Lars, ich hab gerade aus versehen HALLENBRAND gesagt." Lars: "Dann müssen die das nach draußen verlegen, dann ist das ein FREIBRAND."&nbsp; Lachflash. Krank.</p>
<p style="text-align: justify;">21:03 Uhr: Exakt 2 Stunden und 1 Minute nach dem Startschuss kommen wir an. Als ich die Strecke zum ersten Mal alleine lief, kam mir das drei mal so lange vorher, obwohl ich nur 90 Minuten gebraucht hatte. Die spaßige Runde hat ihren Sinn und Zweck erfüllt. Ich überlege kurz, ob das jetzt nicht die richtige Zeit ist um Pommes zu holen, doch irgendeine innere Stimme überzeugt mich von der Idee, jetzt einfach mal noch zum Konzert zu bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;">21:31 Uhr: Bazooka Zirkus eröffnen den Abend nach Münzenwurf. Ich freu mich wie Hulle. Auch, weil Ricci und Parki mit am Start sind. Gerade Ricci hab ich ewig nicht gesehen. Bazooka Zirkus zocken heute mangels Möglichkeiten quasi nackt, sprich ohne Verkleidung. Nur Jens präsentiert kurzzeitig eine überaus geschmackvolle Maske.</p>
<p style="text-align: justify;">22:23 Uhr: Feddich. Großartiger Auftritt! Was zu erwarten war, meine Begeisterung aber trotzdem nicht schmälert.</p>
<p style="text-align: justify;">22:59 Uhr: Von Defecation Area krieg ich irgendwie war nix mehr mit. Die Theke ist hier einfach zu nah um mal ein bischen runterzuschalten. Ich liebe diesen Laden. Von jetzt auf gleich kommt mir die Idee, dass ich jetzt eigentlich zur Haltestelle in Pommesrichtung gehen könnte. Da kommt nämlich in einer Minute der Bus. Und der Weg dorthin beträgt so sieben bis acht Minuten. Super Idee!</p>
<p style="text-align: justify;">23:10 Uhr: Natürlich ist der Bus längst weg, dafür kommt auf einmal ein anderer um die Ecke. Juché!</p>
<p style="text-align: justify;">23:36 Uhr: Und ich schaffe es tatsächlich mit einem galanten Sprint von der Bushaltestelle bis zur S-Bahn diese in aller letzter Sekunde zu erklimmen. Das Teil ist rappelvoll und mein japsen dürfte vom ersten bis ins hintere Abteil zu hören sein. Dafür stink ich sicher nicht nach Bier und Qualm, so dass die Aufmerksamkeit der MitfahrerInnen schon nach kurzer Zeit wieder schwindet. Ziemlich genau 18 Minuten später.</p>
<p style="text-align: justify;">23:54 Uhr: Ankunft Stadtteilbahnhof. Ich beschließe, dass ich mich heute mehr als genug bewegt habe und kann wirklich nix mehr. Zum Glück ist direkt unten der immer gut gefüllte Taxistand, so dass ich mir heute mal so eins gönne.</p>
<p style="text-align: justify;">23:55 Uhr: Kein Taxi da. Man ey...</p>
<p style="text-align: justify;">0:19 Uhr: Der letzte Schritt und ich hab´s geschafft. Sowas sollten wir in Zukunft mal wieder öfter machen. Vielleicht schon nächsten Samstag, wenn The Porters mit 24/7 Fucked Ups in der alten Feuerwache spielen? Das liegt zwar schon am Ende der ersten Hälfte unserer gestrigen Strecke, aber wir können uns ja schon um 18 Uhr treffen und die Kneipen zusätzliche mitnehmen. Schönen Feierabend!</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license"><span style="font-size: 8pt;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Disclaimer oder sowas</span>:</strong> <strong>Sollte sich irgendjemand auf den Schlips getreten fühlen, so ist persönliches Nachfragen die beste Option. Die Berichte sind häufig von solch famosen Stilblüten wie Ironie, Zynismus, Satire, Übertreibungen usw. geprägt, so dass diverse Äußerungen möglicherweise in einen falschen Hals gelangen könnten. Wer es immer noch nicht verstanden hat und viel zu viel Zeit hat, empfehle ich </strong></span></a><strong><a href="http://www.rilrec.de/neu/buf/2010/191-2010403#kurve" target="_blank">diese Zeilen</a>.</strong></p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license">
<p><span style="font-size: 10pt;"><strong>{yoogallery src=[/images/stories/2009/2013_01_19_bz]_sw width=[100]}<br /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 8pt;"><span style="background-color: #ffff00;"><strong>Fotos runterladen:</strong></span><a href="http://www.rilrec.de/neu/../fotodownloads/130119.zip" target="_blank">HIER</a> könnt Ihr alle Fotos runterladen. Ihr könnt die Fotos gerne weiterverwenden, solange Ihr das Wasserzeichen drauf lasst und uns kurz ´ne Info schickt. Kommerzielle Nutzung kommt allerdings nicht in die Tüte und ist hiermit ausdrücklich untersagt! Außerdem behalten wir uns vor, in Einzelfällen die Nutzung zu untersagen. Wer sich hier wiedererkennt, das aber große Scheiße findet, schickt uns kurz ´ne&nbsp; Mail zwecks Unkenntlichmachung.</span></p>
<p><span style="font-size: 8pt;"><span style="background-color: #ffff00;"><strong>Download all photos: </strong></span>Click <a href="http://www.rilrec.de/neu/../fotodownloads/130119.zip" target="_blank">HERE</a> to download all pics. If you want to use some pics, please don´t erase the RILREC-watermark and please send us a short information. You may not use this work for commercial purposes. For more information read <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/" target="_blank">THIS</a>. </span></p>
<div style="text-align: justify;"><hr />
<p>&nbsp;<span style="font-size: 8pt;"><span style="color: #ff0000;">*)</span> <span style="font-size: 8pt;">Die da ganz oben inne Ecke vergebenen Points (1.Zahl) beziehen sich ausschließlich auf die subjektive Qualität meines persönlichen Wohlbefindens an diesem Abend und haben somit nur sehr, sehr und vor allem sehr bedingt etwas mit den Bands selber zu tun. Die Zahl dient mir dazu, um mit nur einem Blick zu erkennen, ob es sich für mich im Alter lohnt, mich irgendwann mal an diesen Abend zurück zu erinnern.</span> Der Rest ist ebenfalls für die Statistik: Das war Konzertbericht Nr. XX in 2012 (2.Zahl/2012) und in diesem Onlinzine der insgesamt XXX. Bericht (3. Zahl).</span></p>
<hr /></div>]]></description>
            <pubDate>Sun, 20 Jan 2013 09:38:26 GMT</pubDate>
            <guid isPermaLink="false">http://www.rilrec.de/neu/en/component/content/article/42-buf13k/709-130119</guid>
        </item>
        <item>
            <title>17.01.13: Jan Off + Alexander Gräbeldinger im AKZ Recklinghausen</title>
            <link>http://www.rilrec.de/neu/en/component/content/article/42-buf13k/708-130117</link>
            <description><![CDATA[<p style="text-align: right;"><span style="font-size: 8pt;"><a href="http://www.rilrec.de/neu/#points">&nbsp;(6 - 884)</a><a href="http://www.rilrec.de/neu/#points">*</a></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="font-size: 10pt;">17.01.2013 - AKZ Recklinghausen<br /></span></em></strong></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="font-size: 10pt;"></span></em></strong></span><span style="font-size: 12pt;"><strong>JAN OFF (DE)<br />ALEXANDER GRÄBELDINGER (DE)<br /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>POST-LIVE-TICKER, Prost:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Donnerstag, 17.01.13</strong>, 20:23 Uhr: Wir befinden uns auf einer Lesung im AKZ Recklinghausen, wo ich länger als seit geraumer Zeit nicht mehr war. Gefühlte 15-20 Jahre. Dabei isset hier so schön, nur halt Scheiße gelegen für meinen Abflughafen. Das ist die dritte Lesung in meinem Leben. Die erste war ziemlich Scheiße. Die zweite total supi. Wie die Dritte wird, ist in den glasigen Augen unseres Labelvorlesers Gräbel noch nicht abzusehen. Dieser sitzt sichtlich nervös vor einer Flasche alkoholfreiem Bier und geht im Geiste nochmal die Piste durch. Vermutlich wundert er sich, warum die Zunge nicht die erforderliche Lockerheit annimmt und hat den roten Balken mit der weißen Schrift auf seiner "Bier"flasche völlig übersehen. Ich mache mir Sorgen.</p>
<p style="text-align: justify;">20:25 Uhr: Gräbel´s Alex hat seinen Platz auf der anderen Seite des Tisches angenommen und blickt nun in Richtung Publikum. Und sein elektrolytisches Getränk hat seinen Platz für eine frisch geöffnete Flasche Hansa Pils geräumt. Verdammter Profi!</p>
<p style="text-align: justify;">20:41 Uhr: Ob meine geistige Konsistenz tatsächlich für solche Veranstaltungen geschaffen ist, frage ich mich nicht erst seit heute. Auch zu Hause kommt es des öfteren vor, dass ich mich unterhalte und direkt danach etwas frage, was soeben noch Hauptbestandteil unserer Konversation war. Obwohl ich aus eigener Sicht vermeintlich zuhöre und sogar antworte, vergesse ich Dinge in kürzester Zeit. Und so merke ich auch bei dieser Lesung, dass ich Konzentrationsmängel oder ähnliches offenbare und erst nach gut zehn Minuten überhaupt irgendwas mitkriege.</p>
<p style="text-align: justify;">20:53 Uhr: Eine knappe halbe Stunde hat Alex das Publikum fantastisch unterhalten. Und ich habe sogar festgestellt, dass meine aufgezeigten Schwächen auch positive Seiten haben. Denn obwohl ich Gräbel´s autobiografischen Kurzgeschichten durch den Konsum von Ox-Heften und seinen beiden Büchern in der Badewanne sowie das mehrmalige Hören sämtlicher noch nicht unters Volk gebrachten <a target="_blank" href="http://www.rilrec.de/neu/de/mailorder/product/view/5/351">Hörspiel-CDs</a> aus- und inwendig kenne, tauchen Textpassagen auf, an die ich mich nicht die Bohne erinnern kann. Die vorgelesenen Stories kenne ich alle, aber auf einmaln prasseln ganze Blöcke auf mich ein, bei denen die heutige Konzentration offensichtlich besser anschlägt, als irgendwann zuvor. Ich glaub ich bin heute richtig gut...</p>
<p style="text-align: justify;">21:20 Uhr: Jan Off geht deutlich offensiver zu Werke, schnackt zwischendurch mit dem Publikum und wohnt seit ein paar Jahren in Hamburg. Ich will erst fragen "ey, dann kennste sicher den Fabian, der wohnt auch seit ein paar Jahren in Hamburg", merke aber selbst - obwohl inzwischen mittelstark angeheitert - dass das vermutlich gar nicht so lustig ist. Jan Off hat da im direkten Vergleich zu meinen Hirnausdünstungen den deutlich besseren Humor und sorgt für den einen oder anderen Lacher. Worum es da genau ging, weiß ich leider nicht mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">22:12 Uhr: Alex besetzt nochmal den Stuhl für eine Zugabe. Ich als passionierter und ambitionierter (?!) Nichtraucher sitze inzwischen am Stock. Der produzierte Qualm der Protagonisten und ihren ZuhörerInnen macht mir mal wieder ganz besonders zu schaffen. Ich weiß genau, wie es mir morgen geht und ich schaue in die Glaskugel und sehe: Jau, Scheiße! Kurze Zeit später ist hier alles vorbei und wir haben zwei großartige Künstler gesehen und gehört und eine Menge Spaß gehabt. Danke sehr! Am Freitag (also morgen, also heute) ist übrigens <a target="_blank" href="http://akz-re.de/event/red-apollo-release-show/">eins der seltenen Konzerte im AKZ Recklinghausen</a>, da diese nur einmal im Monat auf den Putz hauen dürfen. Wenn Ihr also noch nix vor habt und eine wesentlich günstigere öffentliche Nahverkehrsanbindung als ich habt oder total gerne Auto fahrt, dann hopp hopp. Mehr fällt mir jetzt auch nicht mehr ein. Schönes Wochenende.</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license"><span style="font-size: 8pt;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Disclaimer oder sowas</span>:</strong> <strong>Sollte sich irgendjemand auf den Schlips getreten fühlen, so ist persönliches Nachfragen die beste Option. Die Berichte sind häufig von solch famosen Stilblüten wie Ironie, Zynismus, Satire, Übertreibungen usw. geprägt, so dass diverse Äußerungen möglicherweise in einen falschen Hals gelangen könnten. Wer es immer noch nicht verstanden hat und viel zu viel Zeit hat, empfehle ich </strong></span></a><strong><a href="http://www.rilrec.de/neu/buf/2010/191-2010403#kurve" target="_blank">diese Zeilen</a>.</strong></p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license">
<p><span style="font-size: 10pt;"><strong>{yoogallery src=[/images/stories/2009/2013_01_17_graebel]_sw width=[100]}<br /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 8pt;"><span style="background-color: #ffff00;"><strong>Fotos runterladen:</strong></span><a href="http://www.rilrec.de/neu/../fotodownloads/130117.zip" target="_blank">HIER</a> könnt Ihr alle Fotos runterladen. Ihr könnt die Fotos gerne weiterverwenden, solange Ihr das Wasserzeichen drauf lasst und uns kurz ´ne Info schickt. Kommerzielle Nutzung kommt allerdings nicht in die Tüte und ist hiermit ausdrücklich untersagt! Außerdem behalten wir uns vor, in Einzelfällen die Nutzung zu untersagen. Wer sich hier wiedererkennt, das aber große Scheiße findet, schickt uns kurz ´ne&nbsp; Mail zwecks Unkenntlichmachung.</span></p>
<p><span style="font-size: 8pt;"><span style="background-color: #ffff00;"><strong>Download all photos: </strong></span>Click <a href="http://www.rilrec.de/neu/../fotodownloads/130117.zip" target="_blank">HERE</a> to download all pics. If you want to use some pics, please don´t erase the RILREC-watermark and please send us a short information. You may not use this work for commercial purposes. For more information read <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/" target="_blank">THIS</a>. </span></p>
<div style="text-align: justify;"><hr />
<p>&nbsp;<span style="font-size: 8pt;"><span style="color: #ff0000;">*)</span> <span style="font-size: 8pt;">Die da ganz oben inne Ecke vergebenen Points (1.Zahl) beziehen sich ausschließlich auf die subjektive Qualität meines persönlichen Wohlbefindens an diesem Abend und haben somit nur sehr, sehr und vor allem sehr bedingt etwas mit den Bands selber zu tun. Die Zahl dient mir dazu, um mit nur einem Blick zu erkennen, ob es sich für mich im Alter lohnt, mich irgendwann mal an diesen Abend zurück zu erinnern.</span> Der Rest ist ebenfalls für die Statistik: Das war Konzertbericht Nr. XX in 2012 (2.Zahl/2012) und in diesem Onlinzine der insgesamt XXX. Bericht (3. Zahl).</span></p>
<hr /></div>]]></description>
            <pubDate>Fri, 18 Jan 2013 08:54:42 GMT</pubDate>
            <guid isPermaLink="false">http://www.rilrec.de/neu/en/component/content/article/42-buf13k/708-130117</guid>
        </item>
        <item>
            <title>12.01.13: Schmeisig + Kacknäpfe im Rattenloch, Schwerte</title>
            <link>http://www.rilrec.de/neu/en/component/content/article/42-buf13k/707-130112</link>
            <description><![CDATA[<p style="text-align: right;"><span style="font-size: 8pt;"><a href="http://www.rilrec.de/neu/#points">&nbsp;(7 - 02/2013 - 883)</a><a href="http://www.rilrec.de/neu/#points">*</a></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="font-size: 10pt;">12.01.2013 - Rattenloch, Schwerte<br /></span></em></strong></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="font-size: 10pt;"></span></em></strong></span><span style="font-size: 12pt;"><strong>SCHMEISIG (DE)<br />KACKNÄPFE (DE)<br /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>POST-LIVE-TICKER, Prost:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Donnerstag, 10.01.13</strong>, 14:04 Uhr: Soeben rief mich ein Punkrocker, der tatsächlich noch älter ist als ich und obendrein wohlhabener Mogul eines Labels, Mailorders und Magazins, äh.... AN und wollte mich kaufen. Könnt Ihr rein ottografitsch und grammatikös noch folgen? Egal... besagter Konzernschef vertraute mir an, dass er sich als Klolektüre gelegentlich meinen Liveticker beim morgendlichen Stuhlgang zwecks besseren Gelingens zu Gemüte führt (vermutlich lässt er sich die Berichte jeden Morgen von seinen Knechten in ein handliches Din A 5-Format pressen... wo wir gerade beim pressen sind). Nun möchte er meine Dienste höchstpersönlich (bzw. höchstgeschäftlich) in Anspruch nehmen und bat mir - ich möchte hier keine Beträge nennen - an, bei seinem nächsten Festival für ihn und seine Konzernhomepage vor Ort livetickerisch tätig zu sein. Da ich mit Nutten, Koks und Gold seit geraumer Zeit abgeschlossen habe, war ich mit solchen Mitteln kaum zu reizen. Was mich in diesem Zusammenhang jedoch amüsierte war seine kindliche Naivität, denn er ging davon aus, dass ich tatsächlich regelmäßig mit Arsch voll, alle paar Minuten vor Ort die Geschehnisse in mein smartes Phone eintippe, so dass diese direkt und in Echtzeit auf dieser unserer Homepage erscheinen. Ich lach mich scheckig. Als wenn ich das selber tippen würde.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht ist es auch gar nicht seine kindliche Naivität, sondern viel mehr das Alter, welches mit der technischen Entwicklung dieser Zeit nicht mehr mithalten kann. Darüber hinaus ergibt sich das Problem, dass mein Live-Protokollführer (huch) kein Rilrecanisches Unternehmenseigentum ist, sondern einer Leiharbeitsfirma angehört mit der vertraglich geregelt wurde, dass dieser nur für firmeneigene Zwecke genutzt werden darf. Rotzalledem war dank eines glücklichen Zusammenspiels unserer letzten Gehirnzellen tatsächlich eine spekulative Lösung unseres nicht vorhandenen Problems in theoretischer Aussicht. Denn zu diesem Weltereignis hat sich auch eine Persönlichkeit (bzw. jemand, der eine solche begleitet) angekündigt, die einst aus der weltkulturmetrope Duisburg ins malerische Berlin gezogen ist und die Position neben mir (also so schräg, südöstlich von mir) hervorragend ausfüllen könnte, da dieser Mensch auch hauptberuflich als Sekretär eines Bundestagsabgeordneten (oder irgend sowas in der Art, wat weiß ich denn...) tätig ist. Bis hier hin ganz witzig, aber wenn ich mir so vorstelle, wie mein Tippser so den ganzen Abend mit der einen Hand meine Biere hält und mit der anderen meine Diktationen irgendwo für den Liveticker einflippert, werde ich doch ganz ernst. Das ist auf jeden Fall besser, als wenn ich in der einen Hand die Spiegelreflex, in der anderen Hand so ein Flachdinges-Tablett und keine Hand mehr frei fürs Getränk habe. Und um für letzteren Zweck extra jemanden zur Fütterung zu engagieren, reicht meine Pflegestufe noch nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Leise: <span style="font-size: 8pt;">"So, damit wäre die damalige Rezension in der "Führerecke" auch abgegolten. Was habe ich auf diesen Tag gewartet!"</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Samstag, 12.01.13,</strong> 12.18 Uhr: Wir schlawendeln durch die innerstädtischen Gassen Dortmunds zwecks Einkaufung und ich traue meinen Ohren nicht. Am Wegesrand steht tatsächlich <a target="_blank" href="http://www.rilrec.de/neu/de/buf/bf2012b/705-121231">auch hier</a> DJ Manni und sein Akkordeon schwingender Kompagnon und hauchen der grauen Tristesse ein Stück Sanktpaulianische Hafenatmosphäre ein. Punkt, Absatz. Nein, Frollein Niedermeier, das sollen sie natürlich nicht mit abtippen. Nein, das doch auch nicht. Nein, hallo. Hach ja, herrlich. Danke, Micha. Smily.</p>
<p style="text-align: justify;">16.24 Uhr: Soso, die "Kacknäpfe" supportieritieren also heute die Herren Schmeisig. Das klingt namentlich schon mal nach allerallerübelstem Teutschpünk. Suchmaschine sei Dank werde ich in den Tiefen des weltweiten Netzes fündig und stelle mit Verlaub fest: Das ist noch viel übler, als ich in meinen tollkühnsten Träumen hätte gedingst gekonnt gemacht täte. Meine Fresse. Wo haben die das versucht aufzunehmen? Der Bandname scheint hier in realistischer Einschätzung der eigenen Qualitäten wohlbedacht gewählt worden zu sein. Ein Pluspunkt. Das letzte mal, als ich so etwas von dem Auftritt einer Band namens "Kackreiz", die seiner Zeit in einer der wirklich geilsten DIY-Lokalitäten des Potts auftraten, zu Protokoll gab, wurde ich Monatelang und mehrmals täglich von einem aufgebrachten Pöbel Gleichgesinnter durch die Straßen meiner Wahlheimat gejagt. Wo jetzt nach Klarstellung der Dinge Ruhe eingekehrt ist, wage ich mich mit meiner verbalen, bzw. textalen (!) Unverfrorenheit in die nächste Metropole namens Schwerte. Kommt doch her, wenna wat wollt!</p>
<p style="text-align: justify;">19:19 Uhr: Ich kann gar nicht oft genug erwähnen, dass die ÖPVN-Anbindung unserer Behausung ein Arschloch ist. Also wieder 30 Minuten durch die Kälte zum sogenannten Hauptbahnhof gestampft. Grmbl. Das ist ein Ausdruck meiner Empfindung und kann auch als "grummeln" namentlich benannt werden. Eigentlich bin ich noch gar nicht wirklich fit für ein Konzert, denn auch ich bade derzeit in der Masse der Erkältungserkrankten. Als "Mann" bleibt mir ja auch gar nichts anderes übrig, als diese Welle zu nutzen und somit endlich auch mal wieder trotz meines biologischen Geschlechts jammern zu dürfen. Endlich mal keine Härte und Stärke zeigen und kein Haus bauen müssen (oder wie meine Mutter abgekürzt zu sagen pflegt: "Ein ganzer Kerl dank Chappi."). Schön wär´s, denn in Wirklichkeit ärger mich, dass man mir diese Theorie plausibel vermittelt hat, so dass der Nutzen meines Schnupfens bei mir nicht greift. Stattdessen geh ich sogar vor die Tür und tue was gegen den Konzertentzug der letzten sechs Tage. So hat alles im Leben seine Guten und seine schlechten Seiten. Blubb.</p>
<p style="text-align: justify;">19:23 Uhr: Nicht unerwähnt bleiben sollte die Tatsache, dass ich heute zum zweiten Mal in meinem Leben Hansa Pils konsumiere und zwei Flaschen als Marschgepäck mit in die Kälte nehme. Wie es zu dieser diesbezüglich späten Sozialisation gekommen ist, habe ich bei meinem <a target="_blank" href="http://www.rilrec.de/neu/de/buf/bf2012b/697-121217">Erstversuch im Vorjahr</a> ja bereits ausführlichst begründet. Da ich ja sowas ähnliches wie ein Hellseher bin, darf ich bereits jetzt berichten, dass die Bekömmlichkeitsbewertung am nächsten Morgen an ihre Grenzen stoßen wird, es mir jedoch auch schon deutlich schlechter ging.</p>
<p style="text-align: justify;">21:12 Uhr: Die Kacknäpfe betraten vor einer knappen viertel Stunde pünktlich die Bühne und sind zu zweit. Einer mit Klampfe und Stimme, ein anderer mit ohne Instrument, aber mit Stimme. Ein Dritter ohne Körper, das ist Alex. Bzw. das soll Alex darstellen, der spielt nämlich als Dritter im Bunde sonst Bass und ist heute abwesend. Und, hochgeschätzte Leserinnen und Leser, ich muss mein anfängliches Urteil tatsächlich komplett revidieren. Das was da am Beckenrand geboten wird, ist große Kunst und meilenweit von dem entfernt, womit im Vorfeld mein eh schon stark geschädigtes Gehör terrorisiert wurde. Witzige Texte, gute Mucke und das auch noch wirklich gut vorgetragen. Chapeau! Unter anderem wird ein spontan geschriebener und ebenfalls äußerst spaßiger Song über den abwesenden Alex vorgetragen. Einen Moment lang überlege ich, ob man mich einfach nur täuschen und mit den Hörproben auf primitivstem Niveau (und hier ist primitiv mal negativ gemeint) die Erwartungshaltung auf unter minus Unendlich herunterschrauben wollte, so dass alles, was die schlimmsten Erwartungen übertreffen würde, verwundert abgefeiert wird. Aber nein, das ist wirklich ´ne richtig feine Eröffnung des musikalischen Abends. Olé!</p>
<p style="text-align: justify;">22:33 Uhr: Seit 40 Minuten stehen Schmeisig auf der Bühne und ich grinse über sämtliche Backen. Das Publikum ist auch längst aufgewacht und freut sich über die Covershow. Absolut herrlich. Bisher habe ich Schmeisig ausschließlich auf den Alexschen Großveranstaltungen zu Gehör bekommen. Den Aha-Effekt beim Punk im Pott, als ich sie zum ersten mal registrierte, werd ich wohl so schnell nicht vergessen. Wir hatten damals noch ´nen Stand und Schmeisig eröffneten den zweiten Tag des Indoor-Festivals. Als ich sie vom Vorraum aus hörte, bin ich rasch über die um uns liegenden fünf Reihen schlafender Punks gestiegen und ins Halleninnere geeilt, wo ich den Mund nicht mehr zubekam. Was für großartig uneinjestöpselte Coverversionen von allem, was nicht bei drei auffem Baum war. Und heute, am Rand des alten Schwimmbeckens im Rattenloch, als "Headliner" wissen sie mich erneut zu begeistern. Und offensichtlich wissen sie genau, wo sie hier sind, was sich unter anderem in dem von mir bisher von ihnen nicht gehörten Knochenfabrikschen Filmriss wiederspiegelt. Auch ihre The Pogues-Umsetzung ist grandios. Und eigentlich ist alles dabei, was ich mir spontan so wünschen würde. Nur eins fehlt mir noch: ABBA.</p>
<p style="text-align: justify;">23:15 Uhr: Nach der vermeintlich letzten Zugabe ziehe ich von Dannen um den letzten Zug gen da-wo-ich-hinwill zu kriegen. Wie bei meiner Ankunft wimmelt es am Bahnhof noch immer von Möchtegernfreunden und -helfern. Mit einem Flick Flack überspringe ich diese Hürde galant und kriege pünktlich meinen Zug gen Umsteigebahnhof Schwerte.</p>
<p style="text-align: justify;">23:45 Uhr: Vor zwei Minuten sollte eigentlich die S-Bahn eintrudeln und war auf der Anzeige auf dem Gleis auch so angekündigt. Doch statt des Eintreffens des Zuges erlischt lediglich die Anzeige. Also aufs Info-Knöpfchen gedrückt und artig gefragt, ob der Zuch noch kütt oder ob er ausgefallen sei. Auf der anderen Seite meldet sich die Arroganz und Genervtheit in Person, die mir mitteilt, dass der Zug pünktlich ein- und abgefahren sei. Ich widerspreche dem jungen Mann, denn schließlich stehe ich seit zehn Minuten hier und hier ist definitiv kein Zug auf dem Gleis eingefahren. Richtig, so die Stimme ohne Gesicht, denn der sei ja auch auf dem gegenüberliegenden Gleis am gleichen Bahnsteig eingefahren. Da das ohne jede akustische oder optische Information geschah, bin ich mir keiner Schuld bewusst. Natürlich bin ich, wie andere potentielle MitfahrerInnen auch, davon ausgegagen, dass der Zug hinter unserem Rücken ein völlig anderer sei. War er aber nicht. Ein neues Kapitel in meiner "Ich und die Teutsche Bahn"-Biogprahie nimmt seinen Lauf. Dank meines ausgeprägten Erfahrungsschatzes mit diesem Unternehmen erkundige ich mich im Rahmen der Mobilitätsgarantie nach alternativen Möglichkeiten. Als Antwort bekomme ich "1 Stunde auf den nächsten warten". Das geht bei den Temperaturen, in dem Bahnhof und überhaupt generell mal gar nicht. Angesichts hinter mir liegender Konflikte mit diversen DB-MitarbeiterInnen bleibe ich sachlich und weise darauf hin, dass das Verschulden nicht bei mir liege und ich daher gerne ein Taxi nehmen würde. Was ich denn für ein Ticket hätte und als ich "Studiticket" erwähne, erhalte ich als Antwort: "Gibt kein Taxi, schlauer Student." Unverschämtheit! Ich habe mit keiner Silbe erwähnt, dass ich "Student" bin, sondern nur, dass ich ein Studiticket habe. Wie gewohnt frage ich nach dem Namen des Bediensteten und erhalte als Antwort einen Namen mit "M", wobei ich mir sicher bin, dass der Name des Typs mit "W" beginnen muss, denn von der Art her ist sein Verhalten 1:1 mit dem "W" damals am Düsseldorfschen Hbf vergleichbar. Einhalten geht inzwischen gar nicht mehr und als ich mich mit "A..." verabschiede bekomme ich als Antwort, dass er das Gespräch aufgezeichnet hätte. So hab ich mir wenigstens bereits im Vorfeld den Entscheidungsstress, ob ich jetzt ein Beschwerdeschreiben aufsetze und die 30 Euro-Taxiquittung beilege, selber genommen. Auch wenn ich innerlich bei sowas koche, dem Herrn W. am liebsten *zensiert*, juckt mich sowas am Folgetag nicht mehr wirklich. Was sich so einige Vollidioten in dem Laden erlauben, ist echt zum kotzen und natürlich sind die ersten Gedanken "das lass ich mir nicht gefallen". Aber wieso soll ich mir wegen so einem W den ganzen Stress antun? Letztendlich kann ich doch mit meinem Leben über die arme Wurst nur lachen, der es nötig hat mitten in der Nacht am Wochenende seinen Frust als DB-Mitarbeiter über die Funkverbindung an der Kundschaft auszulassen. Ich hatte einen supergeilen Abend, hab den Arsch voll, lieg gleich schön im von meiner Freundin angewärmtem Bett und Du armseliger Schnösel sitzt in Deiner albernen Uniform irgendwo frustriert in der Ecke, bis Du kurz vor Deiner Pensionierung an einem Herzinfarkt stirbst. Gute Nacht!</p>
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<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license"><span style="font-size: 8pt;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Disclaimer oder sowas</span>:</strong> <strong>Sollte sich irgendjemand auf den Schlips getreten fühlen, so ist persönliches Nachfragen die beste Option. Die Berichte sind häufig von solch famosen Stilblüten wie Ironie, Zynismus, Satire, Übertreibungen usw. geprägt, so dass diverse Äußerungen möglicherweise in einen falschen Hals gelangen könnten. Wer es immer noch nicht verstanden hat und viel zu viel Zeit hat, empfehle ich </strong></span></a><strong><a href="http://www.rilrec.de/neu/buf/2010/191-2010403#kurve" target="_blank">diese Zeilen</a>.</strong></p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license">
<p><span style="font-size: 10pt;"><strong>{yoogallery src=[/images/stories/2009/2013_01_12_schmeisig]_sw width=[100]}<br /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 8pt;"><span style="background-color: #ffff00;"><strong>Fotos runterladen:</strong></span><a href="http://www.rilrec.de/neu/../fotodownloads/130112.zip" target="_blank">HIER</a> könnt Ihr alle Fotos runterladen. Ihr könnt die Fotos gerne weiterverwenden, solange Ihr das Wasserzeichen drauf lasst und uns kurz ´ne Info schickt. Kommerzielle Nutzung kommt allerdings nicht in die Tüte und ist hiermit ausdrücklich untersagt! Außerdem behalten wir uns vor, in Einzelfällen die Nutzung zu untersagen. Wer sich hier wiedererkennt, das aber große Scheiße findet, schickt uns kurz ´ne&nbsp; Mail zwecks Unkenntlichmachung.</span></p>
<p><span style="font-size: 8pt;"><span style="background-color: #ffff00;"><strong>Download all photos: </strong></span>Click <a href="http://www.rilrec.de/neu/../fotodownloads/130112.zip" target="_blank">HERE</a> to download all pics. If you want to use some pics, please don´t erase the RILREC-watermark and please send us a short information. You may not use this work for commercial purposes. For more information read <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/" target="_blank">THIS</a>. </span></p>
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<p>&nbsp;<span style="font-size: 8pt;"><span style="color: #ff0000;">*)</span> <span style="font-size: 8pt;">Die da ganz oben inne Ecke vergebenen Points (1.Zahl) beziehen sich ausschließlich auf die subjektive Qualität meines persönlichen Wohlbefindens an diesem Abend und haben somit nur sehr, sehr und vor allem sehr bedingt etwas mit den Bands selber zu tun. Die Zahl dient mir dazu, um mit nur einem Blick zu erkennen, ob es sich für mich im Alter lohnt, mich irgendwann mal an diesen Abend zurück zu erinnern.</span> Der Rest ist ebenfalls für die Statistik: Das war Konzertbericht Nr. XX in 2012 (2.Zahl/2012) und in diesem Onlinzine der insgesamt XXX. Bericht (3. Zahl).</span></p>
<hr /></div>]]></description>
            <pubDate>Sun, 13 Jan 2013 10:05:09 GMT</pubDate>
            <guid isPermaLink="false">http://www.rilrec.de/neu/en/component/content/article/42-buf13k/707-130112</guid>
        </item>
        <item>
            <title>06.01.13: Romones in der Freak Show, Essen</title>
            <link>http://www.rilrec.de/neu/en/component/content/article/42-buf13k/706-130106</link>
            <description><![CDATA[<p style="text-align: right;"><span style="font-size: 8pt;"><a href="http://www.rilrec.de/neu/#points">&nbsp;(4 - 01/2013 - 882)</a><a href="http://www.rilrec.de/neu/#points">*</a></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="font-size: 10pt;">05.01.2013 - Freak Show, Essen<br /></span></em></strong></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="font-size: 10pt;"></span></em></strong></span><span style="font-size: 12pt;"><strong>ROMONES (DE)<br /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>POST-LIVE-TICKER, Prost:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Samstag, 05.01.13</strong>, 20:54 Uhr: Ankunft Freakische Schau. Wir staunen Bauklötze, denn der Laden platzt bereits aus allen Nähten. Zu Hülf! Da gibt´s nur eins: Immer sofort zwei Bier ordern um die Thekenkämpfe auf ein Minimum zu reduzieren.</p>
<p style="text-align: justify;">21:55 Uhr: Das gelingt mir tatsächlich über weite Strecken des für mich kurzen Abends im Inneren des Höllenschlundes. Jetzt stehen seit zehn Minuten die ROMONES auf der Bühne und ramonieren ihre 34 Songs starke Setlist runter. Große Freude bei der Fangemeinde, aber langsam Atemnot bei mir. Qualm, Wärme und Menschenmassen sind für mich heute leider zu viel, so sehr die Stimmung auch brodelt. Also entschwirre ich nach nur kurzer Zeit hinaus in die Lüfte.</p>
<p style="text-align: justify;">22:54 Uhr: Draußen wird´s zunehmend voller, weil drin einfach kein Durchkommen mehr ist. Zur allgemeinen Begeisterung hat Jim Bob einen Fußball mit fast ohne Luft drin mitgebracht, so dass auch außerhalb der Lokalität für Eventitismus gesorgt ist. Hurra!</p>
<p style="text-align: justify;">23:11 Uhr: Was aber nichts an der Usseligkeit der wetterischen Umstände ändert. Also ab zum Bus und Richtung Heiabett. Drinnen toben weiter Bär und Bärin, aber ich bin einfach nur durch und schone mich ausnahmsweise mal für den Rest des Jahres. Hellau!</p>
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<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license"><span style="font-size: 8pt;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Disclaimer oder sowas</span>:</strong> <strong>Sollte sich irgendjemand auf den Schlips getreten fühlen, so ist persönliches Nachfragen die beste Option. Die Berichte sind häufig von solch famosen Stilblüten wie Ironie, Zynismus, Satire, Übertreibungen usw. geprägt, so dass diverse Äußerungen möglicherweise in einen falschen Hals gelangen könnten. Wer es immer noch nicht verstanden hat und viel zu viel Zeit hat, empfehle ich </strong></span></a><strong><a href="http://www.rilrec.de/neu/buf/2010/191-2010403#kurve" target="_blank">diese Zeilen</a>.</strong></p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license">
<p><span style="font-size: 10pt;"><strong>{yoogallery src=[/images/stories/2009/2013_01_05_romones]_sw width=[100]}<br /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 8pt;"><span style="background-color: #ffff00;"><strong>Fotos runterladen:</strong></span><a href="http://www.rilrec.de/neu/../fotodownloads/130105.zip" target="_blank">HIER</a> könnt Ihr alle Fotos runterladen. Ihr könnt die Fotos gerne weiterverwenden, solange Ihr das Wasserzeichen drauf lasst und uns kurz ´ne Info schickt. Kommerzielle Nutzung kommt allerdings nicht in die Tüte und ist hiermit ausdrücklich untersagt! Außerdem behalten wir uns vor, in Einzelfällen die Nutzung zu untersagen. Wer sich hier wiedererkennt, das aber große Scheiße findet, schickt uns kurz ´ne&nbsp; Mail zwecks Unkenntlichmachung.</span></p>
<p><span style="font-size: 8pt;"><span style="background-color: #ffff00;"><strong>Download all photos: </strong></span>Click <a href="http://www.rilrec.de/neu/../fotodownloads/130105.zip" target="_blank">HERE</a> to download all pics. If you want to use some pics, please don´t erase the RILREC-watermark and please send us a short information. You may not use this work for commercial purposes. For more information read <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/" target="_blank">THIS</a>. </span></p>
<div style="text-align: justify;"><hr />
<p>&nbsp;<span style="font-size: 8pt;"><span style="color: #ff0000;">*)</span> <span style="font-size: 8pt;">Die da ganz oben inne Ecke vergebenen Points (1.Zahl) beziehen sich ausschließlich auf die subjektive Qualität meines persönlichen Wohlbefindens an diesem Abend und haben somit nur sehr, sehr und vor allem sehr bedingt etwas mit den Bands selber zu tun. Die Zahl dient mir dazu, um mit nur einem Blick zu erkennen, ob es sich für mich im Alter lohnt, mich irgendwann mal an diesen Abend zurück zu erinnern.</span> Der Rest ist ebenfalls für die Statistik: Das war Konzertbericht Nr. XX in 2012 (2.Zahl/2012) und in diesem Onlinzine der insgesamt XXX. Bericht (3. Zahl).</span></p>
<p><span style="font-size: 8pt;">{jcomments off} </span></p>
<hr /></div>]]></description>
            <pubDate>Sun, 06 Jan 2013 08:57:54 GMT</pubDate>
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