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31. Mai 2009
Flughafenlandeplatz, Terminal B, Hünxe

RUHRPOTT RODEO

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[Mein Tagebuch: 31.05.09 - 12:18 Uhr]

Uäh... guten Morgen. Also "gut" im Sinne von "die Welt steht noch". Weniger gut in Sachen körperlicher Zustand, etc. Und wenn ich so um mich herum gucke und über das drüber, was um mich herum steht, usw. - werde ich mich mal aufs wesentliche beschränken. Olé!

Das kleine unfeine RilRec Indie-Mäytscha-Label, welches es bisher ja nur digital gab... quasi... traut sich in die große weite Welt hinein. Also fast. Zumindest schon mal nach Hünxe. Da wo die Welt noch in Ordnung ist. Anders ausgedrückt: Zum allerersten mal wagten wir nen eigenen Plörrenstand auf Festivalien. Drei Meter breit, drei Meter tief, 1,20 Meter hoch. Gelogen. 2 Meter hoch. Plus Spitzdach. Also die CD-Kisten ins Auto gepfeffert, paar Shirts und die Plörrendruckmaschine samt Vorlagen. Das Ziel war klar gesteckt: Soviel Kohle einzunehmen, dass ich die Bandscheibenoperation, die das tragen der Plörrendruckmaschine unweigerlich zur Folge haben dürfte, finanzieren kann. Ich nehm es vorweg: Ich hab gar keinen Bandscheibenvorfall erlitten. Ich spiel ja nicht bei Chefdenker. Und die Einnahmen reichten aus, um die Unkosten (Miete sozusagen) für den Stand zu decken. Plus 3 Bier für die Label-Mogule. Mehr wollten wir doch gar nicht.

Und es gibt noch einige Vorteile mehr bei so nem eigenen Plörrenstande a) Man hat immer was zum anziehen. b) Man friert dank der Druckmaschine (Transferpresse) nicht, wenn die so auf 190 Grad vor sich herheizt im Pavillon, wo oben die Sommersonne draufknallt und von vorne die Strahlen auf die Pläte drischen. c) Ich langweile mich nicht, wie sonst oft auf Festivals. Wenn man um 11 Uhr morgens zum 27. mal am Tag grillt, während ein paar hundert Meter entfernt irgend´ne langweilige Kombo zockt. Jetzt hab ich eine Aufgabe. Auf nem Stuhl sitzen und aufpassen, dass keine Besoffenen den Pavillon einreißen. d) Ich trinke weniger. Merklich weniger. Will mich ja schließlich nicht an der Transferpresse verbrennen. e) Ich habe keine Möglichkeit mal eben "Pommes zu holen". Sprich mich unabgemeldet zu verpissen, wie ich es bei 90% aller besuchten Konzerte mache. Obwohl es umso lustiger wäre. Wobei mir die Geschichte eines "Kollegens" einfällt, der auch hin und wieder mal nen Stand auf Festivals macht, dann aber ganz gerne - bis auf ne halbe Stunde am Tag - die Plane vorne vorhängt und n Zettel a la "Bin am Strand" und ähnlichem. Prioritäten setzen in Vollendung. f) Ich bekommen tatsächlich JEDE Band mit. Das kann n Vorteil sein, kann abba auch n Nachteil sein. Und das ändert sich natürlich stündlich. Ja, ich denke das reicht, Ihnen die Vorteile eines 3 x 3 Meter Pavillons aus dem Hause RilRec zu.. dingsen.. also erläutern.

Womit wir einen Schritt weiter wären und ich erst einmal zur Zusammenfassung der 2 Tage komme: Für mich das bisher lässigste (haha!) Ruhrpott Rodeo. Nee, das netteste auf alle Fälle. Mit Ausnahmen, logo. Aber es hat Spaß gemacht und war bestens organisiert, was ich so mitbekam. Negative Vorfälle habe ich persönlich auch keine mitbekommen. Will sagen: Volle Kanne zufrieden. Darüber hinaus - wer hätte das gedacht - n Arsch voll Leute getroffen, die man nicht täglich trifft und alles tutti, super, tralala. Ach ja: Ganz was lustiges noch. Als wir ankamen war das erste was wir erblickten DAS hier. Offenbar hat die Tonne, die ich da so künstlerisch verziert hatte, 1 Jahr lang allem getrotzt und hat das wertvolle Machwerk festgehalten. Bravo, Tonne!!

Musikalisch... ja... Aufs und Abs, wie es bei so nem Festival halt ist. Ein paar vermeintliche "Highlights" haben mich entäuscht, andere haben mich sehr positiv überrascht. Wie es bei so nem Festival halt ist. Sagte ich bereits. Invaliden-Preis übrinx für Chefdenker. Claus sitzend auf Krücken, Thomas mit Bandscheibenschaden und trotzdem nackt - und der Kollege hat auch so seine Wehwechen.

Weitere besondere Auszeichnungen gibt es drei an der Zahl: Zwei für die bestangezogendsten Punker des Festivals und zwar hier und hier. Wobei es sich - wer es nicht erkannt hat - bei erster Person um Carsten, den ständig grinsender Sänger von Miss Harmonic Trouble handelt, und bei zweiter Person um Ziehsack, den auch die/der/das eine von Euch kennen dürfte. Soviel Outing muss sein. Ach ja, ich krieg jeweils noch 5 Euro von Euch, weil Ihr die Shirts kaputt gemacht habt. Der dritte Preis geht an den holländischen Kollegen vom Westfalen, der bei einem Blick auf unseren Labelsampler kurz bemerkte: "Vamos, kenn ich." Haben ja nun sooo oft noch nicht in Holland gezockt und wir waren uns einer Verwechslung sicher, bevor ein "´ne Punkband aus Irland" hinterherkam. Hut ab, geile Scheiße!! Da kann der Westfale ja mal in Sachen Punkrockpabst kacken gehen. Und das alles, bevor es jeder Blinde erkennen konnte.

Kurz bevor Cock Sparrer loslegten, legten wir auch los mit dem Abbau. Bevor es andere für uns erledigen. Der Ex-Rasen war inzwischen hammerkrass (hammerkrass) gefüllt. Also es war arschvoll und tralala. Also allet einjepackt und dann irgendwie uns selber auch eingepackt. Der Nachteil von so nem Bully ist übrigens, dass die Leute da immer nachts hinterkacken, weil man sie nicht sieht. Auch dann noch, wenn man es nachts halbschlafend bemerkt und schimpft die Kackende behauptet "ich mach doch nur Pipi.". Doofe Kuh!

Okäy..... zweieinhalb geile Tage sind vorbei. Bedankt an alle, die geholfen oder vorbei geschaut haben. Und bedankt natürlich auch an Alex & Orgacrew, die in einem Arbeitsmarathon das hier hochgezogen haben.

Wir sehen uns dann morgen bei Kreator, Kinnas! Cheers.

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